Gianni Infantino: FIFA-Arabien-Pokal wird fortbestehen

  • 60.456 Zuschauer verfolgen Algeriens Sieg bei der ersten Ausgabe des FIFA-Arabien-Pokals im Al-Bayt-Stadion

  • Infantino: "Der FIFA-Arabien-Pokal wird unter dem Dach der FIFA fortbestehen"

  • Halbzeitzeremonie zu Ehren von Gesundheitspersonal an vorderster Front

Eine spannende erste Auflage des FIFA-Arabien-Pokals ist zu Ende gegangen. Im Finale setzte sich Algerien nach Verlängerung mit 2:0 gegen Tunesien durch, und FIFA-Präsident Gianni Infantino hat bestätigt, dass das Turnier fortgeführt werden soll.

16 Teams aus Afrika und Asien kämpften auf dem Weg zum ersten Finale im Al-Bayt-Stadion um die erste Trophäe und Infantino erklärte im Vorfeld des Finales gegenüber beIN SPORTS, dass das Turnier auch in Zukunft eine Rolle dabei spielen soll, Menschen aus der gesamten Region zu vereinen.

"Wir werden dies unter dem Dach der FIFA möglich machen. Der FIFA-Arabien-Pokal wird fortgeführt", so Infantino. "Das muss einfach so sein, weil es eine unglaublich erfolgreiche Veranstaltung ist."

"Das Turnier ist ein Beleg dafür, was der Fussball leisten kann. Er bringt Menschen, Länder, Fans und Spieler zusammen", so der Präsident weiter. "Während des gesamten Turniers war eine ungeheure Freude und Emotion zu spüren, und zwar nicht nur in Katar, sondern in der gesamten arabischen Welt und weltweit." 

"Wir werden noch besprechen, wie und unter welchen Bedingungen das Turnier in Zukunft stattfinden wird, aber auf jeden Fall mit den besten Spielern", so Infantino weiter.  

AL KHOR, QATAR - DECEMBER 18: FIFA President Gianni Infantino during the FIFA Arab Cup Qatar 2021 Final match between Tunisia and Algeria at Al Bayt Stadium on December 18, 2021 in Al Khor, Qatar. (Photo by Harold Cunningham/FIFA)

Das Finale, das von 60.456 Zuschauern im Stadion verfolgt wurde, umfasste auch eine Halbzeitzeremonie, bei der der FIFA-Präsident auf dem Platz einer Gruppe von Mitarbeitern des Gesundheitswesens Medaillen überreichte. Sie alle hatten an vorderster Front an der lokalen Initiative zur Bekämpfung des Coronavirus mitgewirkt. 

"Ich habe mich gefreut, dass ich die Chance hatte, Menschen zu treffen, die Opfer gebracht haben, damit unsere Gesellschaft trotz COVID weiter funktionieren kann", erklärte der FIFA-Präsident. "Sie haben uns gesagt, dass die Gesundheit an erster Stelle stehen muss, und ich möchte ihr unermüdliches Engagement und ihre Hingabe in diesen schwierigen Zeiten würdigen."