Qualitätsprogramm für Fussbälle führt Technik-Beratungsgruppe ein

21. Feb. 2021

Nach dem Vorbild des Qualitätsprogramms für Kunstrasen hat die FIFA vor Kurzem eine Technik-Beratungsgruppe (TAG) für ihr Qualitätsprogramm für Fussbälle ins Leben gerufen.

Diese Gruppe setzt sich aus einer Reihe von Vertretern zusammen, darunter auch Lizenznehmer der FIFA, und legt den formellen Rahmen für den Austausch der Interessengruppen und deren technische Diskussionen zur Verbesserung des Standards für Fussbälle fest.

Die Lancierung der TAG fällt mit dem 25-jährigen Bestehen des FIFA-Qualitätsprogramms (FQP) für Fussbälle zusammen, einer Initiative, die einen weltweiten Standard für Fussbälle festlegt. Mit über 80 internationalen Lizenznehmern und 1000 zertifizierten Fussballmodellen hat das FQP in den letzten Jahren eine wichtige Rolle bei der Entwicklung von hochwertigen Fussbällen gespielt.

Mit der Einsetzung der neuen TAG und dem Aufruf an technische Sachverständige, ihr anzugehören, sollen solide Grundlagen für die künftige Entwicklung der Qualitätsnorm für Fussbälle sowie für aktuelle und künftige Herausforderungen dieser Industrie geschaffen werden. Angesichts der Einführung neuer Technologien im Fussball und des zunehmenden Bewusstseins in der Gesellschaft für die Gesundheit und Sicherheit der Spieler sowie für die Umweltauswirkungen der produzierenden Industrie ist die FIFA bestrebt, diese Herausforderungen mit der TAG proaktiv und in enger Zusammenarbeit mit der Industrie und den Interessengruppen des Fussballs anzugehen.

Die erste Sitzung der Gruppe fand am 24. Februar 2021 in virtueller Form statt und konzentrierte sich auf die Überprüfung der aktuellen Normen und Prüfverfahren (z. B. Wasseraufnahme- und Druckverlusttests) sowie auf potenzielle Weiterentwicklungen der Prüfverfahren (z. B. Aufnahme einer Prüfmethode zur Messung des Verlusts von Oberflächenstruktur und -druck). Darüber hinaus wird die TAG zusammenarbeiten, um laufende Forschungsprojekte zu überprüfen und zukünftige Projekte zu identifizieren, die im Rahmen des FIFA-Forschungsprogramms untersucht werden können. Dazu gehören die Überprüfung der Umweltauswirkungen von Fussbällen während des Produktionsprozesses oder des Lebenszyklus eines Balls und die Auswirkungen neuer Klebemethoden auf die Aerodynamik und auf die Folgen von Kopfbällen.

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Está previsto que las sesiones se lleven a cabo dos veces al año y, para investigar los retos específicos planteados durante ellas, se celebrarán reuniones de grupos de trabajo más reducidas. Los grupos de trabajo prepararán una solución a dichos desafíos que posteriormente presentarán a la sesión plenaria, donde los representantes adoptarán una decisión sobre los cambios en los métodos de prueba. El grupo tiene potestad para implementar las modificaciones de los métodos de prueba actuales directamente en el estándar de balones, aunque para la integración de los nuevos métodos es obligatoria la aprobación definitiva del IFAB.

En la composición inicial del grupo figuran, aparte de la FIFA, representantes de los titulares de licencias, fabricantes, federaciones miembro, confederaciones y expertos del sector que reúnen los requisitos de pertenencia por su condición de líderes industriales. Para mantener la uniformidad en las conversaciones, los participantes ocupan el cargo durante un periodo de dos años.

Durante las reuniones anuales del Programa de calidad de la FIFA, los titulares de licencias de balones y la industria de los balones de fútbol recibirán periódicamente informaciones sobre el trabajo del grupo y sus decisiones.