Myanmar und Chinese Taipei vervollständigen Teilnehmerfeld in Asien

  • Myanmar und Chinese Taipei für AFC Asien-Meisterschaft der Frauen qualifiziert

  • Die Endrundenauslosung findet am 28. Oktober in Kuala Lumpur statt

  • Das Turnier fungiert auch als Qualifikationswettbewerb die FIFA Frauen-WM 2023

Myanmar und Chinese Taipei besiegelten am Sonntag, dem letzten Spieltag der Qualifikation, ihre Rückkehr zum AFC Asien-Pokal der Frauen bei der Turnierauflage 2022 in Indien. Damit sind sie neben Gastgeber Indien und neun weiteren Nationen bei der kontinentalen Endrunde im Januar dabei, die gleichzeitig als Qualifikationsturnier für die FIFA Frauen-WM Australien/Neuseeland 2023™ dient.

Beide Teams erreichten die Endrunde ohne Niederlage. Myanmar konnte drei Siege in Folge verbuchen, während Chinese Taipei mit zwei Siegen das Teilnehmerfeld komplettierte.

Die Endrundenauslosung findet am 28. Oktober in Kuala Lumpur statt, wo die zwölf Teams auf drei Vierergruppen aufgeteilt werden. Die fünf besten Teams (ohne Gastgeber Australien) qualifizieren sich direkt für die nächste FIFA Frauen-Weltmeisterschaft, während die beiden folgenden Mannschaften in die neuen interkontinentalen Playoffs einziehen.

Die qualifizierten Teams: Indien (Gastgeber), Japan, Australien, China VR, Thailand, Korea Republik, Philippinen, Vietnam, Indonesien, IR Iran, Myanmar, Chinese Taipei

*Japan, Australien und China VR waren als beste drei Teams der letzten Auflage 2018 automatisch qualifiziert

Ting Chi of Chinese Taipei (C) celebrates a goal with team mates during the Women's Olympic Football Tournament Qualifier match between Thailand and Chinese Taipei at Campbelltown Stadium on February 03, 2020 in Sydney, Australia. (Photo by Mark Evans/Getty Images)

Der Weg nach Indien Keine Probleme für Myanmar Nachdem Myanmar die letzte Auflage der Asienmeisterschaft 2018 in Jordanien verpasst hatte, ging es in der Qualifikation um die fünfte Endrundenteilnahme. In einer Gruppe, in der auch Libanon, Guam und die Vereinigten Arabischen Emirate vertreten waren, war das Team nicht zu stoppen und sicherte sich mit drei Siegen souverän das Weiterkommen.

Dabei erzielte das Team 14 Tore und bleib ohne Gegentreffer. Die Südostasiatinnen starteten mit einem 4:0-Sieg gegen Libanon, bevor sie gegen Guam mit 8:0 ein wahres Schützenfest feierten. Im entscheidenden letzten Spiel brachte Khin Mo Mo Tun das Team bereits nach fünf Minuten in Führung, bevor Chit Chit den 2:0-Sieg besiegelte.

Späte Entscheidung bei Chinese Taipei Chinese Taipei ging derweil mit dem Ziel ins Turnier, die zehnjährige Wartezeit zu beenden, nachdem man die letzten drei Auflagen verpasst hatte. Mit einem klaren 4:0-Sieg gegen Laos gelang ein guter Start, und obwohl sich Gastgeber Bahrain im entscheidenden letzten Gruppenspiel tapfer wehrte, erzielte Lai Li-chin nach einer Stunde den Führungstreffer. Chen Yen-ping erhöhte später zum 2:0-Endstand und besiegelte damit die Rückkehr von Chinese Taipei auf die kontinentale Bühne.

Spielerin im Fokus Myanmars Topstürmerin Win Theingi Tun, die in den sieben Jahren seit ihrem Debüt im Nationalteam bereits gut 50 Tore erzielt hat, steuerte drei Treffer zur erfolgreichen Qualifikation bei. Beim 4:0-Auftaktsieg gegen Libanon erzielte die 26-Jährige per Elfmeter den Führungstreffer und beim 8:0-Kantersieg gegen Guam schnürte sie einen Doppelpack.

Hätten Sie's gewusst? Chinese Taipei hat zwar in den vergangenen zwei Jahrzehnten kaum Eindruck auf der kontinentalen Bühne hinterlassen, doch 1977, 1979 und 1981 holte das Team drei Mal in Folge den Titel.