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Federation Internationale de Football Association

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UN und FIFA verfolgen gemeinsame strategische Ziele

9. März 2021

Die stellvertretende UN-Generalsekretärin Amina J. Mohammed und FIFA-Präsident Gianni Infantino hatten ein virtuelles Treffen, bei dem sie sich über gemeinsame Prioritäten und die Bedeutung dringender Maßnahmen und Verpflichtungen zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele bis 2030 austauschten. Sie diskutierten über die Rolle des Fussballs als Kraft für das Gute und als Quelle der Hoffnung, insbesondere während sich die Welt von der COVID-19-Pandemie erholt. Es wurden verschiedene Möglichkeiten des Engagements und der Zusammenarbeit im Vorfeld der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Katar 2022™, bei der WM selbst und darüber hinaus angesprochen.

"Die Vereinten Nationen begrüßen die Zusammenarbeit mit der FIFA und insbesondere das Potenzial des Fussballs bei der Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele", sagte Mohammed. "Unser Engagement ist wichtig, um herauszufinden, wie wir die nachhaltigen Entwicklungsziele nicht nur auf globaler, sondern auch auf regionaler und lokaler Ebene am besten vorantreiben können, um sicherzustellen, dass niemand zurückgelassen wird."

Der FIFA-Präsident stimmte dieser Einschätzung zu und fügte hinzu, wie wichtig es sei, dass der Fussball in den Dienst der Gesellschaft gestellt wird. "Es ist wichtig, dass wir bei der neuen FIFA mit den Vereinten Nationen zusammenarbeiten können. Die neue FIFA ist eine verantwortungsbewusste und nachhaltige Organisation – eine Organisation, die sich bewusst ist, dass es im Fussball um mehr geht als nur um Wettbewerbe und Turniere. Fussball ist viel mehr als nur das."

Das Gespräch am 8. März, dem Weltfrauentag, bot eine gute Gelegenheit, über die Rolle des Sports bei der Förderung der Gleichstellung der Geschlechter und den Aufbau besserer Mechanismen zum Schutz vor Missbrauch und Ausgrenzung nachzudenken. Die beiden Gesprächspartner waren sich einig, dass ein Impfstoff zwar ein wichtiger Schritt zur Beendigung der Pandemie ist, dass dieser Impfstoff aber ein Impfstoff für die Menschen sein müsse, der überall auf der Welt gleichermaßen verfügbar sei. Die stellvertretende UN-Generalsekretärin Mohammed hob den Aufruf des Generalsekretärs hervor, den Multilateralismus neu zu gestalten und mit neuen und unkonventionellen Akteuren auf der ganzen Welt zusammenzuarbeiten, um die globalen Ziele und die Agenda der Vereinten Nationen voranzubringen.

Der FIFA-Präsident sprach über die Notwendigkeit, auf positiven Beispielen auf der ganzen Welt aufzubauen, wenn Gemeinden und Länder zusammenkommen, wie der Fussball den Erholungsprozess unterstützen kann und auch über die Rolle, die der Fussball in Erziehung und Bildung haben kann.

"Die universelle Sprache des Fussballs funktioniert überall. Es gehört zur DNA der neuen FIFA, offen zu sein. Wir nutzen unsere Wettbewerbe, um diese Botschaft zu vermitteln", so der FIFA-Präsident weiter. "Unser Programm "Fussball für Schulen" und auch unser neues Turnierprogramm für afrikanische Schulen zeigen, dass unser Fokus nicht nur auf dem Fussball liegt. Wir bei der FIFA glauben fest daran, dass man durch den Fussball über alles sprechen kann, denn er vermittelt den Kindern Werte und Regeln. Wir wollen diese Kraft des Fussballs für Erziehung und Bildung nutzen."

Die Gesprächspartner vereinbarten abschließend, die bestehenden Beziehungen zu stärken und weitere Pläne in Bezug auf die Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele zu schaffen.