River Plate und Flamengo verdiente Finalisten

  • River Plate setzte sich gegen die Boca Juniors durch, Flamengo Rio de Janeiro schlug Grêmio Porto Alegre

  • Das Endspiel findet im Estadio Nacional in Chile statt

  • Der Sieger löst das Ticket für die FIFA Klub-Weltmeisterschaft Katar 2019

Titelverteidiger River Plate, das sich gegen den Erzrivalen Boca Juniors durchsetzte, und Flamengo Rio de Janeiro, das Grêmio Porto Alegre bezwang, stehen im Finale der Copa Libertadores 2019, das am 23. November in Santiago de Chile ausgetragen wird.

River Plate strebt bei seiner siebten Finalteilnahme den fünften Titelgewinn an, während Flamengo nach 38 Jahren den Titel erneut nach Brasilien holen möchte. FIFA.com fasst das Geschehen in den Halbfinalpartien des Wettbewerbs zusammen.

Ergebnisse der Halbfinalrückspiele

Boca Juniors – River Plate 1:0 (1:2 nach Hin- und Rückspiel)

Flamengo Rio de Janeiro – Grêmio Porto Alegre 5:0 (6:1 nach Hin- und Rückspiel)

Das Team von Marcelo Gallardo qualifizierte sich für das dritte Endspiel in fünf Jahren dank der starken Leistung im Hinspiel, wo man die klar bessere Mannschaft war und sich mit 2:0 Toren durchsetzte.

Am Ende setzte man sich aber erneut gegen den Erzrivalen durch, den man im Vorjahr im Endspiel bezwungen hatte.

Herausragende Spieler

  • Enzo Pérez: Überzeugte im Hinspiel mit klaren Aktionen und Einsatz, ebenso wie im Rückspiel, wo er für Ordnung sorgte und durch Kampfbereitschaft glänzte.

  • Franco Armani: Auf ihn und seine Paraden war in einem weiteren entscheidenden Match in der Copa Verlass.

Statistik

62 – River Plate hat 62 K.-o.-Spiele unter Gallardo als Trainer bestritten und davon 51 gewonnen und elf verloren. Der Lieblingsgegner sind die Boca Juniors, gegen die man bei fünf Aufeinandertreffen eine makellose Bilanz aufzuweisen hat. Drei Mal setzte man sich dabei in der Copa Libertadores durch.

Flamengo mit überragendem Rückspiel

Das Team von Jorge Jesus war bereits im Hinspiel die bessere Mannschaft, verpasste jedoch den Sieg in Porto Alegre durch mangelnde Effizienz vor dem gegnerischen Tor, weshalb es am Ende nur zu einem Unentschieden reichte.

Im Rückspiel in Rio de Janeiro ging das Team dann konzentrierter zu Werke und erzielte in der zweiten Halbzeit nicht weniger als vier Treffer, zwei davon per Kopf nach einem ruhenden Ball.

Mit diesem historischen Sieg hat man dem Sieger von 2018 die höchste Niederlage in der Geschichte des Turniers beigebracht.

Herausragende Spieler

  • Bruno Henrique: Er traf nicht nur in beiden Spielen ins Schwarze, sondern war von der gegnerischen Abwehr nicht aufzuhalten und sorgte immer wenn er am Ball war, für größte Gefahr.

  • Gabriel Barbosa: Er war immer ein Unruheherd, verpasste nur knapp das Tor im Hinspiel und traf dann zwei Mal im Rückspiel. Mit sieben Treffern ist er der erfolgreichste Torschütze des Teams im laufenden Wettbewerb.

Statistik