Marokko trifft auf Jordanien - Algerien und Ägypten peilen Viertelfinale an

  • Am Samstag steht zunächst die Begegnung zwischen Jordanien und Marokko auf dem Programm

  • Algerien und Ägypten wollen gegen Libanon bzw. Sudan den Sprung in die nächste Runde schaffen

  • Palästina und Saudiarabien hoffen nach Auftaktniederlagen auf Wiedergutmachung

Der vierte Spieltag der Gruppenphase beim FIFA Arabien-Pokal Katar 2021™, an dem vier vielversprechende Duelle in vier verschiedenen Stadien anstehen, dürfte für reichlich Dramatik sorgen, wenn man sich die ersten drei Tage des Turniers vor Augen führt.

Algerien, Jordanien, Ägypten und Marokko streben den zweiten Sieg in Folge an, der sie ins Viertelfinale oder zumindest ganz nah daran bringen würde. Sudan, Saudiarabien, Palästina und Libanon hingegen müssen unbedingt etwas Zählbares aus ihren Spielen mitnehmen, um ein frühes Ausscheiden zu vermeiden.

Samstag, 4. Dezember 2021 (Alle Anstoßzeiten in Ortszeit)

Gruppe C Jordanien - Marokko (Ahmed-bin-Ali-Stadion, 13.00 Uhr) Palästina - Saudiarabien (Education-City-Stadion, 22.00 Uhr)

Gruppe D Libanon - Algerien (Al-Janoub-Stadion, 16.00 Uhr) Sudan - Ägypten (Ras-Abu-Aboud-Stadion, 19.00 Uhr)

Den gesamten Spielplan gibt es hier.

Schwere Bewährungsprobe

Marokko steht im zweiten Spiel der Gruppe C gegen Jordanien vor einer schwierigen Aufgabe. Beide Mannschaften haben ihr Auftaktspiel gewonnen und wollen mit weiteren Erfolg das Tor zum Viertelfinale aufstoßen. Auf jordanischer Seite fehlt Ehsan Haddad nach seiner Roten Karte gegen die Saudis, während die Marokkaner möglicherweise auf Karim El Berkaoui verzichten müssen. Trainer Houcine Ammouta kann jedoch auf das eingespielte Duo Soufiane Rahimi und Mohammed Nahiri zählen.

Das Nil-Derby

Ägypten geht als klarer Favorit in das Nil-Derby gegen Sudan. Nach der Niederlage im ersten Spiel gegen Algerien bleibt den Sudanesen nichts Anderes übrig, als gegen den nördlichen Nachbarn alle drei Punkte zu holen. Die Ägypter ihrerseits mussten sich den Sieg gegen Libanon hart erarbeiten und konnten sich nur durch einen Elfmeter durchsetzen. Möglicherweise müssen sie wegen einer Verletzung auf Hamdy Fathy verzichten.

Wiedergutmachung

Nach ihren Auftaktniederlagen wissen Palästina und Saudiarabien, dass eine zweite Pleite am Samstag das Ausscheiden nach der Gruppenphase bedeuten würde. Saudiarabien, das mit einem sehr jungen Kader nach Katar gereist ist, hofft auf eine große Reaktion. Die Palästinenser haben trotz der deutlichen Niederlage gegen Marokko genug gezeigt, um den Saudis Probleme bereiten zu können. Dazu müssen sie allerdings teure Fehler in der Defensive vermeiden.

Starker Angriff trifft auf robuste Abwehr

Der algerische Star Youcef Belaili, der das erste Spiel gegen den Sudan verletzungsbedingt verpasste, wird laut Trainer Madjid Bougherra gegen Libanon wieder in der Startformation stehen. Die Algerier wissen, dass es gegen die Libanesen nicht leicht wird, die in ihrem Auftaktspiel gegen Ägypten vor allem in der Defensive eine Meisterleistung zeigten und nur ein einziges Gegentor zuließen, das zudem vom Elfmeterpunkt aus erzielt wurde.

DOHA, QATAR - NOVEMBER 28: Mohamed Elshenawy of Egypt poses during the Egypt team presentation prior to the FIFA Arab Cup Qatar 2021 at Radisson Blu Hotel on November 28, 2021 in Doha, Qatar. (Photo by Francois Nel - FIFA/FIFA via Getty Images)

Zitate

"Das Glück war im Spiel gegen Libanon nicht auf unserer Seite. Wir hätten viel höher gewinnen können. Dieses ägyptische Team hat das Beste noch vor sich, und wir freuen uns auf bessere Leistungen in den kommenden Spielen." Mohamed Elshenawy (Torhüter, Ägypten)

"Der Sieg gegen Palästina gibt uns vor den Spielen gegen Jordanien und Saudiarabien großen moralischen Auftrieb. Wir werden versuchen, gegen Jordanien an das gute Ergebnis anzuknüpfen, aber alles hier in Katar ist positiv für unser Team." Achraf Dari (Verteidiger, Marokko)