SEDYEA und der Kampf gegen AIDS in Botswana

  • SEDYEA kämpft in Botswana gegen AIDS

  • Fussball dient dabei als Mittel zur Prävention und Sensibilisierung

  • "Große Wirkung vor allem bei Mädchen"

"Angefangen hat alles 2005, als es im Land eine schreckliche regelrechte AIDS-Epidemie gab", erklärt Kitso Masi, der Geschäftsführer der South East District Youth Empowerment Association (SEDYEA), gegenüber FIFA.com. "Dazu muss man wissen, dass Botswana zu den von dieser Krankheit am schlimmsten betroffenen Ländern der Welt gehört."

"Unser Ziel ist es, junge Menschen über den Sport zu sensibilisieren, wie es schon in Kenia sehr erfolgreich praktiziert wurde", so Masi. "Uns ist aufgefallen, dass die Fussballleidenschaft bei jungen Menschen überall gleich ist. Gerade in diesem Alter wird man nicht gern gemaßregelt. Man will wertgeschätzt werden. Fussball ist dafür perfekt. Er ermöglicht es, Botschaften rüberzubringen und die sozialen Bindungen in unserer Gemeinschaft zu stärken."

2500
So viele junge Menschen haben im Gründungsjahr 2005 von dem Programm profitiert. Heute haben rund 15.000 Jungen und Mädchen von der Arbeit von SEDYEA profitiert.

Der Geschäftsführer weiter: "Heute spielen junge Leute aus unserem Programm in den Nationalmannschaften des Männer- und den Frauenfussballs. Sie vertreten unser Land. Deutlicher lässt sich das Potenzial von SEDYEA wohl nicht zeigen. Ganz allgemein lässt sich sagen, dass viele unserer Schützlinge in Arbeit sind und sich persönlich weiterentwickeln konnten."

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