• FIFA-Legende Samuel Eto'o überbringt jungen Flüchtlingen in Kamerun Botschaft der Hoffnung

  • Unterstützte Organisationen nutzen das Potenzial des Fussballs im Kampf gegen gesellschaftliche Probleme vor Ort

  • Weltweit werden insgesamt 93 Organisationen von Mitteln der FIFA-Stiftung profitieren

"Das Potenzial des Fussballs ist grenzenlos. Wir müssen diese Chance gemeinsam nutzen, um mehr Probleme anzusprechen und den Menschen das Gefühl zu geben, dass sie dazugehören", so FIFA-Legende Samuel Eto'o kürzlich nach einer Trainingseinheit mit eine Gruppe junger Flüchtlinge. Die Trainingseinheit hatte im Rahmen eines von der FIFA-Stiftung unterstützten Programms in seinem Heimatland Kamerun stattgefunden.

Red Deporte Cameroun ist eine von zahlreichen Organisationen auf der ganzen Welt, die über das Gemeinschaftsprogramm der FIFA-Stiftung unterstützt werden. Einmal im Jahr lädt die Stiftung etablierte gemeinnützige Einrichtungen ein, sich um Mittel zu bewerben. Diese sollen Projekten zugutekommen, deren Ziel es ist, gesellschaftliche Probleme Jugendlicher über den Fussball anzugehen.

Heute gibt die FIFA-Stiftung eine Liste von 93 solcher Organisationen von allen Kontinenten dieser Erde bekannt, die 2019 von Mittelzuweisungen profitieren werden. Insgesamt wird ein Budget von über USD 3,1 Millionen bereitgestellt. Die Bandbreite der unterstützten sozialen Initiativen ist enorm und umfasst Programme in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Friedenssicherung, Flüchtlinge, Führungskompetenz und Gleichstellung der Geschlechter.

Bei seinem Besuch des Don-Bosco-Zentrums in Yaoundé in seinem Heimatland Kamerun stellte Samuel Eto'o fest, dass der Fussball ein schlagkräftiges Instrument sein kann, wenn es darum geht, Hoffnung in benachteiligte Gemeinden zu bringen und wichtige Lebenskompetenzen zu vermitteln.

Das Gemeinschaftsprogramm der FIFA-Stiftung hat ein klares Anforderungsprofil. Es können sich nur gemeinnützige Nicht-Regierungsorganisationen (NROs) um Unterstützung bewerben, die nicht diskriminierend sowie politisch und religiös unabhängig sind und bereits über etablierte Programme verfügen, bei denen soziale Probleme über den Fussball angegangen werden. Die Programme müssen sich an Kinder und Jugendliche wenden. Um die Legitimität sämtlicher Projekte und den ordnungsgemäßen Einsatz der Mittel zu gewährleisten, müssen Bewerber vollständig geprüfte Jahresabschlüsse vorlegen und darüber hinaus garantieren, dass andere Spender mindestens Mittel in gleicher Höhe bereitstellen wie die FIFA-Stiftung.

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