Gianni Infantino spricht bei Besuch in Mexiko über Vorbereitungen für die FIFA Fussball-WM 2026™

  • Der FIFA-Präsident traf mit Mexikos Staatspräsident Andrés Manuel López Obrador zusammen

  • Mexiko wird als erstes Land zum dritten Mal WM-Gastgeber

  • Gespräche über Förderung durch FIFA Forward und den FIFA COVID-19-Hilfsplan in Mexiko

Die Vorbereitungen für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™ waren ein wichtiges Thema bei den Gesprächen von FIFA-Präsident Gianni Infantino mit Mexikos Staatspräsident Andrés Manuel López Obrador sowie mit Vertretern des mexikanischen Fussballverbands FMF, darunter Verbandspräsident Yon de Luisa und Generalsekretär Iñigo Riestra. Mexiko wird als erstes Land der Welt zum dritten Mal Gastgeber einer FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™, wenn 2026 das Turnier (erstmals mit 48 teilnehmenden Teams) zusammen mit den Co-Gastgebern USA und Kanada stattfindet. Mexiko-City, Guadalajara und Monterrey sind Mexikos Bewerberstädte für Spiele der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2026™.

"Wir hatten einen konstruktiven Austausch mit der Regierung und auch mit Vertretern des Fussballs über aktuelle Themen und zukünftige Pläne, sowohl für den mexikanischen Fussball als auch für seine Rolle bei der Ausrichtung der FIFA Fussball-WM 2026™", sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino. Der FIFA-Präsident lobte den Einsatz von Mitteln aus dem FIFA-Entwicklungsprogramm FORWARD und dem FIFA-COVID-19-Hilfsplan in Mexiko. Der mexikanische Fussballverband nutzte einen Großteil der Gelder aus der FIFA-COVID-19-Hilfsplan zur Unterstützung der Frauenfussballliga – Liga MX Femenil – und der Frauen-Nationalteams. Der Verband setzt zudem Mittel aus dem FIFA-Entwicklungsprogramm FORWARD zur Modernisierung des Hochleistungszentrums in Mexiko-City ein, wo alle mexikanischen Nationalteams trainieren. Die Cheftrainerin des mexikanischen Frauen-Nationalteams Mónica Vergara gehörte zu den ersten Teilnehmerinnen am Trainerinnen-Mentorenprogramm der FIFA.

"Die Gespräche waren sehr herzlich. Ich habe dem FIFA-Präsidenten meinen Dank für die Hilfe ausgesprochen, die insbesondere der Frauenfussball in Mexiko erhalten hat", so FMF-Präsident Yon de Luisa, der im Oktober in den FIFA-Rat gewählt worden war.

An dem Treffen nahmen auch der mexikanische Außenminister Marcelo Ebrard und Emilio Azcárraga, Aufsichtsratsvorsitzender der Grupo Televisa, teil. Der FIFA-Präsident besuchte auch das Azteken-Stadion, Schauplatz der FIFA WM-Endspiele 1970 und 1986, das für die WM-Endrunde 2026 umfassend modernisiert wird. "Für mich ist es fantastisch, in Mexiko zu sein und mit dem Land zusammenzuarbeiten, nicht nur für die nächste FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™, sondern auch für ein weiteres Wachstum des Fussballs in Nordamerika, mit globalen Auswirkungen", sagte der FIFA-Präsident weiter. "Es war großartig, dieses legendäre Stadion zu besuchen, in dem schon bei zwei FIFA WM-Endrunden unvergessliche Spiele stattgefunden haben. Das Azteken-Stadion ist eine wahre Kathedrale des Fussballs und ein Wahrzeichen für unseren globalen Sport. Es ist wichtig, dass das Stadion trotz der anstehenden Veränderungen seine Seele behält. Die Herausforderung besteht darin, bei der Modernisierung diese Seele zu erhalten, denn wir müssen die Magie dieses Stadions bewahren."