Van de Donk: Unglaubliches Wachstum des Frauenfussballs in den Niederlanden

7. Juli 2019
  • Niederländische Mittelfeldspielerin trotz Niederlage stolz

  • Verzicht auf soziale Medien während des Turniers für bessere Konzentration

  • Der Arsenal-Star setzt den Erfolg des Teams in die richtige Perspektive

Die niederländische Mittelfeldspielerin Danielle Van de Donk erklärt, sie sei trotz der Niederlage gegen die USA im Finale der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™ "stolz auf ihr Team" und die Niederlande.

Wären die Niederlande als Sieger aus der Partie hervorgegangen, dann wären sie erst die zweite Nation gewesen, der es gelingt, den Welt- und Europameistertitel auf sich zu vereinen.

All dies ist auch an der niederländischen Mittelfeldspielerin nicht unbemerkt vorübergegangen, ebenso wie die Fortschritte des Teams.

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Doch als wir Van de Donk auf die Szenen in ihrer Heimat und die Fanmärsche in Frankreich ansprechen, wird schnell deutlich, dass sie gar nicht viel darüber weiß.

Dabei ist sie nicht etwa ignorant, sondern hat sich nur wie viele andere Spielerinnen während des Turniers aus den sozialen Medien ausgeklinkt, um sich voll und ganz auf den Durchmarsch der Niederlande ins Finale konzentrieren zu können. „Ich habe mich von allem abgeschottet, ich bin nicht in den sozialen Medien unterwegs", so Van de Donk. "Andere mögen das anders sehen, aber ich weiß lieber nichts. Ich rede natürlich mit meinen Eltern, und die sagen, das ganze Land sei stolz [auf uns]."

Van de Donk und ihre Teamkameradinnen werden sich nun auf die Qualifikation für die UEFA Euro der Frauen 2021 konzentrieren. Hier sind sie in derselben Position wie die USA im Vorfeld der WM – sie gehen als amtierender Meister ins Turnier. Die Mittelfeldspielerin vom FC Arsenal freut sich zwar über das Wachstum des Frauenfussballs in den Niederlanden, erklärt jedoch gleichzeitig, jetzt sei es an den Spielerinnen, Trophäen und Siegermedaillen zu erringen, um den zahlreichen Unterstützern etwas zurückzugeben und die niederländische Öffentlichkeit stolz zu machen.

"Wir müssen unsere Arbeit machen. Wir müssen in die Endrunden einziehen und Preise und Medaillen gewinnen – und genau das tun wir. Aber ich bin stolz auf das Team und stolz auf die Niederlande."