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FIFA-Rat genehmigt einstimmig Erweiterung der FIFA Frauen-WM™ auf 32 Teams

31. Juli 2019
  • Die Frauen-WM 2023 wird in acht Vierergruppen ausgetragen

  • FIFA-Präsident bezeichnet Frankreich 2019 als "überwältigen Erfolg"

  • Das laufende Bewerbungsverfahren wurde angepasst, um dem neuen Format Rechnung zu tragen

Der FIFA-Rat hat einem Vorschlag zur Erweiterung des Teilnehmerfelds der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft™ von 24 auf 32 Teams ab der WM 2023 einstimmig zugestimmt.

Da das Bewerbungsverfahren für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2023™ bereits läuft – und die neun gegenwärtigen Bewerberverbände ihr Bewerbungsdossier ursprünglich bis am 4. Oktober 2019 hätten einreichen müssen –, hat der FIFA-Rat diesen Entscheid ausnahmsweise „aus der Ferne“ gefällt, und nicht bei einer seiner Sitzungen (die nächste findet am 23./24. Oktober 2019 in Shanghai statt).

Aufgrund der ihm vorgelegten Hintergrundinformationen zur WM-Erweiterung sprach sich der FIFA-Rat für das Format mit 32 Teams und somit für die Änderung der Veranstaltungsvorgaben und des Zeitplans für das Bewerbungsverfahren für die WM 2023 aus.

Wichtigste Etappenziele des überarbeiteten Zeitplans:

August 2019: Versand des Zirkulars mit einem kurzen Zeitfenster für:

  • gegenwärtige Bewerberverbände, ihr Interesse an einer Bewerbung zu bestätigen

  • alle anderen teilnahmeberechtigten Mitgliedsverbände, ihr Interesse an einer Bewerbung zu bekunden

Dezember 2019: Eingabefrist für Bewerbungsdossiers April 2020: voraussichtliche Veröffentlichung des Evaluationsberichts Mai 2020: voraussichtliche Wahl des Ausrichters/der Ausrichter

Die FIFA-Administration wird zudem im Rahmen eines Konsultationsverfahrens mit den Konföderationen einen Vorschlag für die Aufteilung der Startplätze ausarbeiten, den der FIFA-Rat genehmigen muss.

„Nach dem überwältigenden Erfolg der diesjährigen FIFA Frauen-Weltmeisterschaft in Frankreich gilt es, diesen Schwung mitzunehmen und konkrete Schritte zur weiteren Förderung des Frauenfussballs zu unternehmen. Es freut mich sehr, dass dieser Vorschlag – der erste von vielen – umgesetzt wird“, sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino.

„Die Erweiterung bedeutet nicht nur acht zusätzliche WM-Teilnehmer, sondern auch, dass Dutzende Mitgliedsverbände neue Frauenfussballprogramme ins Leben rufen werden – im Wissen, dass dies ihre Qualifikationschancen erhöhen wird. Die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft ist der wichtigste Treiber für die Professionalisierung des Frauenfussballs, doch findet sie nur alle vier Jahre statt und ist lediglich die Spitze einer viel grösseren Pyramide. Folglich liegt es an uns, in der Zwischenzeit in allen Konföderationen die nötigen Voraussetzungen zu schaffen und die Infrastruktur zur Förderung des Frauenfussballs auszubauen.“