Die Europa-Qualifikation nimmt Fahrt auf

19. Okt. 2021
  • In Europa stehen die nächsten Spiele in der Qualifikation für die FIFA Frauen-WM Australien/Neuseeland 2023™ an

  • Die Republik Irland und die Ukraine greifen ins Geschehen ein

  • Spannendes Duell zwischen England und Nordirland

Die Europa-Qualifikation für die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft Australien/Neuseeland 2023™ nimmt Fahrt auf. Es wird spannend zu sehen sein, wer seiner Favoritenrolle erneut gerecht wird und wer Federn lassen muss. FIFA.com wirft einen Blick auf die Begegnungen, die vom 21. bis 26. Oktober ausgetragen werden. Tabellensituation: Gruppe A: Schweden (6 Punkte), Finnland (3), Republik Irland, Slowakei, Georgien (je 0) Gruppe B: Spanien, Schottland (je 6), Ukraine, Ungarn, Färöer-Inseln (je 0) Gruppe C: Tschechische Republik, Niederland (je 4), Belarus (3), Island, Zypern (je 0) Gruppe D: England, Österreich, Nordirland (je 6), Lettland, Luxemburg, Nordmazedonien (je 0) Gruppe E: Dänemark, Russland (je 6), Montenegro (3), Bosnien und Herzegowina, Malta (je 1), Aserbaidschan (0) Gruppe F: Norwegen (6), Belgien, Polen (je 4), Kosovo, Albanien (je 1) Armenien (0) Gruppe G: Schweiz, Italien, Rumänien (je 6), Litauen, Kroatien, Moldawien (je 0) Gruppe H: Deutschland (6), Portugal (4), Türkei (1), Serbien, Israel, Bulgarien (je 0) Gruppe I: Frankreich, Wales (je 6), Slowenien, Griechenland (je 3), Estland, Kasachstan (je 0)

Spiele im Fokus

Gruppe A: Finnland – Republik Irland, 26. Oktober 2021 Die Republik Irland sollte im vergangenen Monat mit einem Auswärtsspiel in Georgien in die Qualifikation für die Frauen-WM 2023 starten, doch diese Begegnung wurde auf Juni 2022 verschoben, so dass die Mannschaft von Trainerin Vera Pauw ein Freundschaftsspiel gegen Australien bestritt. Der jüngste 3:2-Heimsieg gegen die Matildas hat den Irinnen Selbstvertrauen für die Spiele gegen das derzeit zweitplatzierte Finnland gegeben, von denen das erste am 26. Oktober in Helsinki entscheidend dafür sein wird, wer sich einen Platz in den Playoffs sichern kann. Fünf Tage zuvor steht für die Republik Irland die Begegnung gegen Schweden auf der Agenda, das als klarer Favorit auf den Gruppensieg gilt. "Schweden ist mit Abstand das stärkste Team. Das weiß jeder. Sie waren Finalist bei den Olympischen Spielen, sie haben mit den besten Fussballerinnen der Welt gespielt. Sie haben Weltklassespielerinnen, also wissen wir, dass das die schwerste Aufgabe sein wird", so Pauw.

Gruppe C: Belarus - Niederlande, 26. Oktober 2021 Wer gedacht hätte, dass sich diese Qualifikation für den Vize-Weltmeister als Selbstläufer entpuppt, der wurde eines Besseren belehrt. Im September gab es zum Auftakt ein 1:1-Unentschieden im Heimspiel gegen die Tschechische Republik und einen 2:0-Auswärtssieg gegen Island. Nach dieser Begegnung betonte Mark Parsons auf der Webseite des Verbandes wie wichtig diese drei Punkte waren. "Ich denke, wir haben im Vergleich zum letzten Spiel kleine Schritte nach vorne gemacht. Wir haben in bestimmten Phasen mit viel Energie und Konzentration gespielt, aber wir hatten auch einige schwache Phasen. Diese müssen wir noch aus dem Spiel nehmen." Jetzt gilt es gegen Zypern und Belarus, dass dank eines 4:1-Erfolges gegen Zypern eine positive Bilanz aufzuweisen hat, diesen Trend fortzusetzen. Die wichtige Begegnung gegen die Tschechische Republik findet in der nächsten Runde am 26. November statt.

Gruppe D: England - Nordirland, 23. Oktober 2021 In dieser Staffel wartet mit der Partie England gegen Nordirland ein wahrer Leckerbissen auf die Fans. Die nordirische A-Nationalmannschaft der Frauen wird zum ersten Mal im Wembley-Stadion spielen und dort auf die aktuelle Nummer 8 der FIFA Frauen-Weltrangliste treffen. England setzte mit klaren Siegen gegen Nordmazedonien (8:0) und Luxemburg (10:0) ein deutliches Ausrufezeichen. Nordirland wusste nach zwei 4:0-Erfolgen gegen Luxemburg und Lettland ebenfalls zu überzeugen. Keine leichte Aufgabe also für die Lionesses, das weiß auch Trainerin Sarina Wiegman. "Nordirland hat in den letzten Jahren große Fortschritte gemacht und sich Anfang des Jahres für die UEFA Women's EURO 2022 qualifiziert. Der jüngste 4:0-Sieg gegen Lettland zeigt die Stärke der Mannschaft und ihre Entschlossenheit, sich für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren."

Gruppe E: Montenegro - Dänemark, 26. Oktober 2021 Im September sorgte Montenegro mit dem 3:2 gegen Bosnien und Herzegowina für eine Überraschung - immerhin trennen beide Mannschaften 40 Plätze in der Weltrangliste. "Fakt ist, dass wir während des gesamten Spiels besser waren und der Sieg voll verdient ist", sagte Montenegros Trainer Mirko Marić direkt nach dem Spiel. Gegen Russland folgte dann ein 0:5. Jetzt warten in den nächsten Begegnungen Aserbaidschan und fünf Tage später Dänemark, dass gemeinsam mit Russland an der Spitze dieser Gruppe rangiert. Wird Montenegro erneut überraschen können? "Der Vormonat und einige weitere Tage waren sehr schön für den montenegrinischen Frauenfussball. Dennoch scheint mir eine gewisse Euphorie entstanden zu sein, die wir im Moment nicht brauchen. Wir sind immer noch die gleiche Mannschaft wie vor einem Monat", betont Marić. "Natürlich hat uns dieser Sieg sehr viel bedeutet, aber schon damals habe ich gesagt, es sind noch viele Spiele bis zum Ende der Qualifikation, wir haben gerade erst angefangen."