Ethik-Workshops sprechen die nächste Generation der Stars an

Im Vorfeld der FIFA U-20-Frauen-Weltmeisterschaft Frankreich 2018 nahmen die Spielerinnen an einer erstmals veranstalteten Reihe von Ethik-Workshops teil, die der neuen Generation wichtige Inhalte vermitteln soll.

Die Workshops bieten einen interaktiven Ansatz bei der Diskussion von Themen wie Rassismus, Gleichberechtigung, Belästigung, Korruption und Bestechung und sollen für Spieler und Trainer ein geeignetes Umfeld bieten, in dem sie viel über diese wichtigen Ethik-Themen erfahren.

15 der in Frankreich vertretenen Teams waren bei dieser neuen Veranstaltung vom 1. bis 5. August dabei, die künftig fester Bestandteil aller FIFA-Nachwuchsturniere wird. Die Teilnehmerinnen waren voll des Lobes. Insbesondere der Einsatz von Spielen, Animationen und Erfahrungen aus dem Profibereich wurden von den Spielerinnen als wichtige Lernmittel genannt.

Nicht weniger als 95 Prozent der Teilnehmerinnen gaben an, sie würden in Zukunft anders agieren und den angesprochenen Ethikfragen mehr Beachtung schenken. 98 Prozent bewerteten die Workshops als 'gut' oder 'hervorragend'.

“Ich bin sehr dankbar, dass ich an diesen Workshops teilnehmen durfte, weil mir überhaupt nicht bewusst war, welche verschiedenen Formen es an Schmiergeldern und Geschenken gibt. Die Veranstaltung hat mir vieles beigebracht und ich bin froh, dass ich nun viele Dinge für die Zukunft weiß", so Zoe Morse, Verteidigerin der U.S.-20-Auswahl.

"Es war mir ein großes Vergnügen und eine Ehre, meine Erfahrungen im Rahmen des Ethik-Programms der FIFA einbringen zu können, das jungen Spielern die Möglichkeit gibt, Verantwortung zu übernehmen und Rassismus, Sexismus und Spielmanipulationen zu brandmarken", so Georges. "Für mich gibt es kein besonderes Alter um Verantwortung zu übernehmen und eine gute Führungsfigur zu werden."

Die nächste Reihe der Ethik-Workshops findet im Rahmen der FIFA U-17-Frauen-Weltmeisterschaft Uruguay 2018 statt. Daran werden alle 16 Mannschaften teilnehmen.