Die Concacaf-Teams kämpfen ums Weiterkommen

1. Juni 2021
  • Ende der ersten Qualifikationsphase der Concacaf für Katar 2022™

  • Nur sechs Teams ziehen in die nächste Runde ein

  • Hier die Vorschau von FIFA.com

Die erste Qualifikationsrunde für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Katar 2022™ in der Nord-, Mittelamerika- und Karibik-Zone (Concacaf) nähert sich ihrem Ende. Von den 29 Teams in sechs Gruppen werden die jeweiligen Gruppensieger zwischen dem 4. und dem 8. Juni das Ticket für die nächste Runde lösen.

Welche Teams werden weiter von Katar träumen können? FIFA.com liefert die wichtigsten Informationen zu den entscheidenden Spieltagen dieser Runde.

Gruppe A

Diese Gruppe ist nach dem Remis zwischen Montserrat und El Salvador (1:1) eine der am meisten umkämpften. Und so dürfte es im letzten Gruppenspiel zwischen El Salvador und Antigua und Barbuda in San Salvador ordentlich zur Sache gehen. Gegenwärtig stehen beide Teams punktgleich an der Tabellenspitze. Darüber hinaus kann Montserrat am 2. Juni gegen die Amerikanischen Jungfraueninseln, die bislang noch ohne Zähler sind, den ersten Sieg in der Geschichte des Landes in einer WM-Qualifikation holen.

Gruppe B

Den Gruppensieg machen ohne Zweifel zwei Teams untereinander aus: Kanada und Surinam. Ebenso wie in Gruppe A findet das entscheidende Duell am letzten Spieltag statt, wenn sich beide Teams am 8. Juni in Bridgeview (Illinois) gegenüberstehen.

Die Kanadier haben eine Tordifferenz von +15 aufzuweisen und werden alles daran setzen, diese im Spiel in Aruba noch weiter zu erhöhen. Surinam wird es mit Spielern vom Format eines Alphonso Davies und des aktuell führenden Torschützen der Qualifikationsphase der CONCACAF, Cyle Larin, zu tun bekommen. Für Surinam spricht, dass das Team bislang noch keinen Gegentreffer kassiert hat.

Die Defensive des Teams von Trainer John Herdman dürfte auf eine harte Probe gestellt werden. Surinams Trainer, Dean Gorre, kann auf Spieler wie Nigel Hasselbaink, Neffe des berühmten Jimmy Floyd Hasselbaink, Gleofilo Vlijter und Ryan Donk zählen. Es dürfte auf jeden Fall ein faszinierendes Duell zum Abschluss der Gruppe werden und eine der Qualifikationspartien, die mit der meisten Spannung verfolgt werden.

Gruppe C

Die Dynamik dieser Gruppe ähnelt der in Gruppe B mit dem Zweikampf zwischen den beiden Führenden Curaçao und Guatemala. Ebenso wie in Gruppe B stehen sich beide am letzten Spieltag, am 8. Juni, gegenüber, wobei Curaçao den Vorteil genießt, zu Hause, in der Hauptstadt Willemstad, anzutreten. Curaçao geht als Favorit in die Partie. Betreut wird das Team vom Niederländer Patrick Kluivert, der für die Auswahl zuständig ist, solange sich der aktuelle Trainer Guus Hiddink von seiner COVID-19-Erkrankung erholt.

Gruppe D

Die Dominikanische Republik und Panama kämpfen um den Gruppensieg und die Qualifikation für die nächste Runde. Bislang spricht die Tordifferenz für die Dominikanische Republik, die bislang dank solider Abwehrleistungen noch keinen Gegentreffer zugelassen hat.

In der entscheidenden Partie am 8. Juni ist jedoch Panama der Gastgeber und das könnte sich als entscheidender Vorteil erweisen bei dem Bemühen der Canaleros, nach der ersehnten Qualifikation für Russland 2018 erneut bei einer WM-Endrunde dabei zu sein.

Gruppe E

Nicaragua, Belize und Haiti haben alle drei Zähler auf dem Konto. Dennoch haben Nicaragua und Haiti den Vorteil auf ihrer Seite, eine Partie weniger bestritten zu haben. Wenn Belize also im Rennen bleiben möchte, muss es sich zunächst am 4. Juni im Duell gegen Nicaragua durchsetzen.

Das mit Spannung erwartete entscheidende Duell steht jedoch am 8. Juni auf dem Programm, wenn Haiti und Nicaragua die Gruppenphase beenden und natürlich beide auf den entscheidenden Sieg hoffen.

Gruppe F

Bislang läuft es für St. Kitts und Nevis nach Plan, denn man ist ungeschlagen und hat noch keinen Gegentreffer kassiert. Dicht dahinter folgt indes Trinidad und Tobago, das sich in der letzten Partie torlos von Puerto Rico trennte.

Die Partie zwischen beiden am 8. Juni wird von entscheidender Bedeutung für die Hoffnungen von St. Kitts und Nevis sein. Bislang hat man jedoch noch nie gegen Trinidad und Tobago gewinnen können, das darüber hinaus Heimrecht genießt.