Neuauflage eines europäischen Klassikers

7. Okt. 2009

Italien und Ungarn, zwei Nationen mit langer Fussballgeschichte, werden am Freitag in Suez um den Einzug ins Halbfinale spielen. Diese Mannschaften trugen schon 1939 das Endspiel der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ aus, das Italien mit 4:2 gewann. Ungarn seinerseits holte beim Olympischen Fussballturnier 1960 die Bronzemedaille durch einen 2:1-Sieg gegen Italien im Spiel um Platz drei.

Das Duell Italien - Ungarn, Suez, Freitag, 9. Oktober, 20:00 Uhr (Ortszeit)

Die Ausgangslage Der Sieger dieses Spiels wird unbekanntes Gebiet betreten. Italien schaffte es bei zwei früheren Gelegenheiten, das Viertelfinale zu erreichen, unterlag aber 1987 Chile mit 0:1 und verlor vor vier Jahren gegen Marokko im Elfmeterschießen. Ungarn hingegen hat die Runde der letzten Acht bei einem FIFA-Wettbewerb seit der FIFA U-17-Weltmeisterschaft in der VR China 1985 nicht mehr erreicht, als die Osteuropäer sich in der ersten Runde durchsetzten, nur um gegen Nigeria mit 1:3 zu verlieren. Im Halbfinale in Kairo erwartet den Sieger entweder die Republik Korea oder Ghana.

Statistik 1 -Der Sieg über die Tschechische Republik war das erste Spiel, an dem eine ungarische Nationalmannschaft in einem offiziellen FIFA-Wettbewerb beteiligt war, das durch Elfmeterschießen entschieden werden musste. Zuvor hatte die A-Nationalmannschaft Mazedonien im Elfmeterschießen in einem 1998 in Teheran ausgetragenen Freundschaftsspiel besiegt.

Zitate"Der Sieg über Spanien hat unser Selbstvertrauen weiter aufgebaut, denn wir haben eines der stärksten Teams des Turniers besiegt. Doch wir müssen uns noch weiter steigern, wenn wir das Finale erreichen wollen. Wir treffen auf einen Gegner, den wir gut kennen, der aber auch unsere Spielweise kennt." Francesco Rocca (Trainer, Italien)

"Ich muss gestehen, dass ich das Spiel Spanien gegen Italien nicht live gesehen habe, weil wir trainiert haben. Ich habe jedoch einige Mitglieder meines Personals gebeten, ein Dossier zusammenzustellen und bin sicher, dass wir einen Weg finden können, sie zu schlagen, nachdem wir ihre Leistungen analysiert haben." Sandor Egervari (Trainer, Ungarn)