82. Blue Stars/FIFA Youth Cup – Wir sind wieder da!

Endlich, der Blue Stars/FIFA Youth Cup meldet sich zurück! Aufgrund der Corona-Pandemie konnte das traditionsreiche Jugendturnier in Zürich 2020 und auch 2021 nicht ausgetragen werden. In diesem Jahr werden sich -wie immer über die Auffahrtsfeiertage - acht Juniorinnen- und acht Juniorenteams auf der Sportanlage Buchlern in Zürich-Altstetten packende Duelle liefern und den prestigeträchtigen Turniersieg ausmachen.

Die treuen Zuschauer des Blue Stars/FIFA Youth Cups dürfen sich auf Jugendfussball vom Feinsten freuen: Der Valencia CF, SL Benfica , FK Austria Wien und der 1. FSV Mainz 05 konnten für das Juniorenturnier gewonnen werden. Der FC Zürich, der Grasshopper Club, der FC Basel 1893 und das Gastgeberteam des FC Blue Stars komplettieren dieses Feld. Bei den Juniorinnen sind mit dem VfL Wolfsburg, Olympique Lyonnais, FC Rosengård und Valencia Femenino CF vier wohlklingende Namen des Frauenfussballs vertreten. Sie werden sich mit den FC Zürich Frauen, dem Grasshopper Club, dem BSC YB Frauen und dem FC Basel 1893 messen. Ein Teilnehmerfeld also, das so einiges verspricht. 

Die Tradition geht weiter Pep Guardiola, David Beckham, Kaká oder Xherdan Shaqiri: Alle kamen sie einst als junge, unbekannte Fussballer nach Zürich, um am Blue Stars/FIFA Youth Cup teilzunehmen. Nun werden es neue Namen sein, neue Spielerinnen und Spieler, die vielleicht in naher Zukunft zu den ganz grossen Stars zählen werden. Das Juniorenturnier, wo sich Fussballerinnen und Fussballer unter 20 Jahren messen wird am 25./26. Mai 2022 ausgetragen. Neben vielen treuen Fans und zahlreichen Schaulustigen werden auch wieder etliche ehemalige Fussballgrössen das Turnier besuchen.

Blue Stars 2022 - Match Schedule

Übersicht der 16 Klubs: 

Männer

SL Benfica (Portugal) Der portugiesische Spitzenverein gehörte in den letzten Jahren schon fast zum Inventar. Die Benfica-Juniorengewannen das Turnier bereits 1996 und kehrten danach mehrmals mit furiosen Auftritten zurück nach Zürich (zweimal Platz 2, dreimal Platz 3). National ist das Jugendteam aus Lissabon ohnehin gefürchtet. Daheim hält es mit 24 Junioren-Meisterschaftstiteln den portugiesischen Rekord. 

1. FSV Mainz 05 (Deutschland) Martin Schmidt, der Walliser Sportdirektor beim Bundesligisten Mainz 05, sorgt natürlich auch dafür, dass die Nachwuchsarbeit in Mainz professionell und zielorientiert betrieben wird. Das Team, das nach Zürich kommt, ist in der heimischen Meisterschaft gut unterwegs. Der deutschte Juniorenfussball hat eine grosse Tradition. Und man weiss: Mit den Deutschen muss man immer rechnen. 

CF Valencia (Spanien) Bei Valencias Nachwuchs hat ein Mann mit Schweizer Bezug das Sagen, der sogar mal Juniorentrainer beim FC Blue Stars war. Marco Otero, ehemaliger Nachwuchskoordinator bei GC, dem FC St. Gallen und dem FC Basel, ist Technischer Direktor beim spanischen Topklub. Ein Mann mit seiner Erfahrung, der den Blue Stars/FIFA Youth Cup bestens kennt, wird bestimmt ein Team mit grossen Ambitionen nach Zürich entsenden. 

FK Austria Wien (Österreich) Es ist doch schon ein Weilchen her, dass der FK Austria Wien den Blue Stars/FIFA Youth Cup gewinnen konnte. Die Wiener triumphierten in Zürich in den Jahren 1947 und 1948. Die Young Violets werden also erstmals seit 2011 wieder für die bekannte Austria-Power am Blue Stars/FIFA Youth Cup sorgen.  

FC Zürich (Schweiz) Die Zürcher Bilanz der letzten 14 Jahren ist eindrücklich: sieben Finalteilnahmen, drei Turniersiege. Wer beim diesjährigen Turnier den Triumph anstrebt, muss mit grosser Wahrscheinlichkeit am heimischen FCZ vorbeikommen. Das Team will den Pokal in Zürich behalten, und der Anspruch auf diesen Pokal ist durchaus berechtigt. 

Grasshopper Club Zürich (Schweiz) Das Siegerteam von 2016, das sich damals gegen das starke West Ham durchsetzen konnte, mischt in der Meisterschaft seit Jahren vorne mit. Das Team von Trainer Goran Ivelj wird alles daransetzen, um so weit wie möglich zu kommen. Die Konkurrenz aus dem In- und Ausland ist gross. GC braucht sicht aber mit diesem Kader nicht zu verstecken.

FC Basel 1893 (Schweiz) Die Basler Jugendabteilung hat immer wieder grosse Spieler hervorgebracht, wie Ivan Rakitić , Granit Xhaka oder Xherdan Shaqiri. Auch in der aktuellen U-21-Mannschaft drängen ein paar Talente in den Profifussball. Der FCB konnte das Zürcher Turnier bislang zweimal gewinnen (1997/2009). Ob Trainer Michel Renggli mit seinen Basler Jungs in Zürich für einen Exploit sorgen kann, wird sich zeigen. 

FC Blue Stars Zürich (Schweiz) Das Heimteam! Blue Stars, gegründet 1898, steckte schon 1921 viel Geld in die jungen Fussballer und gilt in der Schweiz als Vorreiter der Jugendförderung. Ein zweiter und ein dritter Platz in der Turnierhistorie zeigt, dass der Gastgeber den renommierten Vereinen keine Geschenke macht. 

Frauen

VfL Wolfsburg (Deutschland) Einer der Favoriten auf den Turniersieg! Die Entwicklung der Jungwölfinnen aus Niedersachsen ist bemerkenswert. Der VfL Wolfsburg ist im Frauenfussball ohnehin eine Top-Adresse. Dies werden auch die jungen Spielerinnen aus Wolfsburg in Zürich unter Beweis stellen wollen. Sie werden alles daransetzen, ihren Titel aus dem Jahre 2019 zu verteidigen. 

FC Rosengård (Schweden) Der FC Rosengård ist der Frauenfussballverein in Schweden schlechthin. Bekannte Fussballerinnen wie Lieke Martens, Marta, Lotta Schelin, Anja Mittag oder auch die Schweizer Nationalspielerin Ramona Bachmann haben alle dieses Trikot getragen. Das Team aus Malmö kommt bestimmt mit einem starken Team nach Zürich und wird zweifelsohne um den Turniersieg mitmischen. 

Olympique Lyonnais (Frankreich) Wer Frauenfussball sagt, der sagt meistens auch Olympique Lyonnais. Der französische Topklub bildet immer wieder talentierte Spielerinnen aus und macht sie zu französischen Nationalspielerinnen und zu Weltstars. Wendie Renard oder Eugénie Le Sommer sind nur zwei der zahlreichen Spielerinnen, die Lyon grossgemacht hat. Die jungen Französinnen werden zweifelsohne spielerisch eine der grossen Attraktionen des diesjährigen Blue Stars/FIFA Youth Cups sein.  

Valencia CF Femenino Bei der ersten Austragung des Juniorinnenturniers 2018 schafften es die Spielerinnen aus Valencia bis ins Finale. Dort unterlagen sie allerdings den BSC Young Boys Frauen. Der spanische Frauenfussball ist definitiv im Aufwind, und auch im Nachwuchsbereich wird in Spanien grossartige Arbeit geleistet. Man darf gespannt sein auf das Team aus der Hafenstadt an der Südostküste Spaniens.

FC Basel 1893 (Schweiz) Seit dem Sommer 2009 ist der FC Basel 1893 mit mehreren Teams im Nachwuchsfussball der Frauen vertreten. Die U-19 der Rot-Blauen ging aus dem damaligen U-19-Team des FC Concordia hervor und ist bis heute als ältestes FCB-Frauen-Nachwuchsteam wichtiger Bestandteil der Nachwuchsförderung im Frauenfussball der Region Nordwestschweiz. Am Blue Stars/FIFA Youth Cup will das Team die Farben Rot-Blau so würdig wie möglich vertreten.  

BSC YB Frauen (Schweiz) Die jungen Bernerinnen haben 2018 die erste Ausgabe des Juniorinnenturniers gewonnen. Was Leistungsausweis und Formkurve der letzten Jahre angeht, spricht nichts dagegen, dass die YB Frauen zum Stolperstein für die grossen Namen aus Schweden, Deutschland und Frankreich werden könnten. 

FC Zürich (Schweiz) Der FCZ gilt landesweit als federführender Klub in Sachen Frauenfussball. Die Bilanz der FCZ Frauen ist bemerkenswert. Und immer wieder rücken gute Fussballerinnen von unten nach. Etwa jene aus dem U-19-Team, das der diesjährigen Konkurrenz die Trophäe streitig machen will. Inka Grings, die Trainerin der FCZ Frauen, wird bestimmt aufmerksam mitverfolgen, wie die jungen Zürcherinnen abschneiden werden. 

Grasshopper Club Zürich (Schweiz) Auch bei GC wird seit Jahren professionell in Sachen Frauenfussball gearbeitet. Egal auf welcher Altersstufe und Spielklasse: GC Frauenfussball spielt, um zu gewinnen. Das Jahr 2021 stand bei GC Frauenfussball im Zeichen des Umbruchs. Nicht nur auf dem Platz, sondern auch im Management gab es eine Veränderung. Lara Dickenmann wurde als General Managerin verpflichtet. Erste Resultate sieht man bereits, auch beim Blue Stars/FIFA Youth Cup 2022?