FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft Portugal 2015™
09. Juli - 19. Juli

FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft Portugal 2015™

FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft Portugal 2015™

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Portugal löst nach zehn Jahren sein Versprechen ein

Der letzte Vorhang ist gefallen bei der FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft Portugal 2015 – mit dem Ausgang, den sich Tausende Fans so sehr gewünscht hatten, die während der letzten zehn Tage das "Estádio da Praia da Baía" in Espinho mit enormer Begeisterung füllten. Portugal konnte seinen ersten Weltmeistertitel im Seniorenbereich bei einem FIFA-Turnier erringen und die Goldene Beach-Soccer-Generation der Südeuropäer erhielt endlich ihre verdiente Anerkennung.

Es war der 15. Mai 2005. Am Strand der Copacabana in Rio de Janeiro ging Portugal als klarer Favorit ins Endspiel der allerersten FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft. Schließlich hatten die Portugiesen im Halbfinale keinen Geringeren als Gastgeber Brasilien bezwungen. Doch im Finale holte sich damals Frankreich den Titel. Die große Enttäuschung auf portugiesischer Seite vertagte aber lediglich das, was für viele unvermeidlich schien, und was zehn Jahre später nun endlich Wirklichkeit wurde.

Das Drehbuch für das große WM-Finale von Espinho schien perfekt geschrieben: Auf der einen Seite der Gastgeber, auf der anderen jenes Land, das in den letzten Jahren in dieser Sportart die größte Entwicklung vollzogen hat. Nach dem vierten Platz bei der WM 2013 im eigenen Land hat Tahiti den nächsten Schritt getan und das Finale erreicht. Doch den Weltmeisterthron konnten die Tiki Toa dieses Mal noch nicht erklimmen. Am Ende erntete Portugal für seinen 5:3-Triumph weltweite Anerkennung.

"Wenn mir jemand vor drei Jahren gesagt hätte, dass wir zu Hause Beach-Soccer-Weltmeister würden, dann hätte ich diese Person wahrscheinlich für verrückt erklärt. Doch sie war gar nicht verrückt. Wir sind wirklich Weltmeister." In der Reaktion von Portugals Trainer Mário Narciso unmittelbar nach dem Finale schwebt eher etwas von persönlicher Emotion als von Überraschung. Schließlich zählt Portugal seit langen Jahren zu den Hochkarätern im Beach Soccer und Portugals Darbietung in Espinho hat dies eindrucksvoll untermauert.

Den Doppelweltmeister aus dem Weg geräumt Mit zwei Siegen und einer überraschenden Niederlage gegen Senegal zog Portugal als Sieger der Gruppe A ins Viertelfinale ein. Dort warf es die wie immer starken Schweizer aus dem Rennen.

Das Finale war lediglich noch 36 Minuten entfernt, doch der Halbfinalgegner war kein Geringerer als Doppelweltmeister Russland. Aber eine perfekte Darbietung brachte Portugal den 4:2-Sieg ein. Und die Osteuropäer mussten sich mit der Bronzemedaille begnügen, die sie schließlich gegen Italien errangen.

Es war die zweite Niederlage der Russen bei dieser WM, nachdem sie in ihrem letzten Gruppenspiel bereits von Tahiti überrascht wurden. Das Team aus Ozeanien zog ausschließlich mit Siegen ins Finale ein. Auf ihrem Weg bezwangen die Tahitianer im Viertelfinale Iran sowie im Halbfinale Italien nach Neunmeterschießen.

Und wenn sich Tahiti schon nicht die Weltmeisterkrone aufsetzen konnte, so erntete es immerhin Auszeichnungen, die die Qualität ihres Beach Soccer in Espinho unter Beweis stellen. Heimanu Taiarui erhielt den Goldenen Ball von adidas, und Torhüter Jonathan Torohia wurde mit dem Goldenen Handschuh von adidas geehrt.

Die anderen Stars Portugals Kapitän Madjer gilt als einer der besten Beach-Soccer-Spieler aller Zeiten. Er hatte nicht nur die Ehre, den Weltmeisterpokal in die Höhe zu stemmen, sondern wurde zudem mit dem Bronzenen Ball von adidas ausgezeichnet. Für Alan blieb der Silberne Ball – eine mehr als gerechtfertigte Ehrung für den 40-jährigen portugiesischen Flügelspieler.

Aber es waren nicht nur Portugiesen und Tahitianer, die im Sand von Espinho glänzten. Ganz im Gegenteil. Für Paraguay war zwar bereits nach der Vorrunde Schluss, doch Pedro Morán spielte dermaßen großartig auf, dass er sich mit lediglich drei Partien die Auszeichnung als Goldener Torschütze von adidas sichern konnte – dank zweier Hattricks und einem Doppelpack im letzten Spiel.

Der Paraguayer (8 Treffer, 1 Vorlage) lag am Ende gleichauf mit Madjer (8/1) und dem Schweizer Noel Ott (8/0). Da er allerdings hierfür weniger Spielminuten benötigte als der Portugiese, nahm Morán die Trophäe mit nach Hause.

Portugal 2015 war auch für die Geschichte Brasiliens ein einschneidendes Turnier, da die Seleção zum ersten Mal überhaupt nicht das Halbfinale erreichte. Das Viertelfinale gegen Russland bedeutete die Endstation. Als kleinen Trost nehmen die Brasilianer dafür immerhin die FIFA Fairplay-Auszeichnung mit nach Hause.

Während der zehn Turniertage füllten 96.300 Zuschauer das "Estádio da Baía" und trugen maßgeblich zum Erfolg der FIFA Beach-Soccer-Weltmeisterschaft bei. Nun müssen die Fans des Beach Soccer zwei Jahre lang warten: 2017 auf den Bahamas sehen wir uns wieder.

Goldener Ball von adidas: Heimanu Taiarui (Tahiti) Silberner Ball von adidas: Alan (Portugal) Bronzener Ball von adidas: Madjer (Portugal)

Goldener Torschütze von adidas: Pedro Móran (Paraguay) Silberner Torschütze von adidas: Madjer (Portugal) Bronzener Torschütze von adidas: Noel Ott (Schweiz)

Goldener Handschuh von adidas: Jonathan Torohia (Tahiti)

FIFA Fairplay-Auszeichnung: Brasilien

Endstand 1. Portugal

  1. Tahiti

  2. Russland

  3. Italien

  4. Brasilien

  5. Iran

  6. Japan

  7. Schweiz

  8. Oman

  9. Spanien

  10. Senegal

  11. Paraguay

  12. Argentinien

  13. Madagaskar

  14. Mexiko

  15. Costa Rica

SPIELE

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Anatoliy Peremitin #11 and Kirill Romanov #3 of Russia battle for the ball with Emmanuele Zurlo of Italy
A general view prior to the FIFA Beach Soccer World Cup Portugal 2015 Third Place match between Italy and Russia
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Alexey Makarov of Russia celebrates scoring his teams first goal of the game during the FIFA Beach Soccer World Cup semi final match
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Gabriele Gori of Italy celebrates scoring a goal
abriele Gori of Italy does a scissor kick next to Heimanu Taiarui of Tahiti during the FIFA Beach Soccer World Cup Portugal 2015 Semi-final match between Italy and Tahiti
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