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Jill Ellis leitet das Technische Beratungsgremium der FIFA zur Zukunft des Frauenfussballs

5. Sept. 2021

Die FIFA hat Jill Ellis mit der Leitung des Technischen Beratungsgremiums zur Zukunft des Frauenfussballs beauftragt. In dem Gremium wird eine Gruppe von Vordenkern zusammengebracht, um über die Zukunft des Frauenfussballs zu diskutieren. Die Trainerin, die zwei Mal die FIFA-Frauen-Weltmeisterschaft gewann, wird mit Interessenvertretern aller Plattformen zusammenarbeiten, um Möglichkeiten zur Verbesserung des aktuellen Spielkalenders und zur Förderung der globalen Entwicklung und Wettbewerbsfähigkeit zu prüfen und zu erkunden. "Es ist eine aufregende Zeit für den Frauenfussball, der immer mehr an Stärke gewinnt, aber es ist wichtig, dass wir nicht stehen bleiben", sagte FIFA-Präsident Gianni Infantino. "Jills Erfahrung und ihr Fachwissen in Kombination mit ihrer zukunftsorientierten Denkweise machen sie zur perfekten Kandidatin, um den Weg in die Zukunft zu erkunden und zu leiten und sicherzustellen, dass sich diese positive Entwicklung fortsetzt."

"Ich freue mich auf die Zusammenarbeit mit der FIFA und darauf, die besten Köpfe in unserem Sport zusammenzubringen. Ich erwarte einen vielseitigen und bedeutsamen Dialog, um zu prüfen, wie die gesamte Situation des Frauenfussballs weiter verbessert werden kann." Ellis fügte hinzu: "Zu den möglichen Diskussionsbereichen gehören die Einführung sinnvollerer und regelmäßigerer Wettbewerbe auf allen Ebenen weltweit, die Optimierung der Strukturen für die Nachwuchsförderung und die Verbesserung der Trainer- und Ausbildungsstandards im Frauenfussball. Diese Liste ist allerdings alles andere als vollständig. Alles kann auf den Tisch gebracht werden." Über eine Milliarde Fernsehzuschauer weltweit verfolgten die FIFA Frauen-WM Frankreich 2019™, und angesichts der Tatsache, dass an der Endrunde in Australien und Neuseeland erstmals 32 Teams teilnehmen werden, kommt die von Ellis geleitete Bestandsaufnahme zur rechten Zeit, um die kontinuierliche Weiterentwicklung des Frauenfussballs ab 2024 und darüber hinaus sicherzustellen.