"El Tri" will CO2-neutral werden

  • Mexikanischer Fussballverband FMF will alle CO2-Emissionen des mexikanischen Nationalteams bezüglich der WM 2022 in Katar neutralisieren

  • FMF-Präsident Yon de Luisa zeigt die Grüne Karte der FIFA für den Planeten

  • De Luisa: "Solche Aktionen sind unsere Pflicht"

Anlässlich des Weltumwelttages verpflichtete sich der mexikanische Fussballverband am 6. Juni, alle CO₂-Emissionen der mexikanischen Nationalmannschaft im Vorfeld und bei der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Katar 2022™ zu neutralisieren. Dazu werden alle CO₂-Emissionen erfasst, die während der Pflicht- und Testspiele vom mexikanischen Team auf der Weltbühne generiert werden. Nach dem Ende der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ werden bei unterschiedlichen Umweltprojekten in Mexiko Emissionsgutschriften zur Kompensation der ermittelten Emissionsmenge erworben.

"Es ist unsere Pflicht, uns aktiv für die Senkung der Umwelteinflüsse unseres Sportbetriebs einzusetzen", so Yon de Luisa, FMF-Präsident und Mitglied des FIFA-Rats, bei einer Pressekonferenz, die er gemeinsam mit José Alfonso Lanseros, Direktor für CO2-Lösungen, zur Vorstellung des Projekts gab. Das Projekt soll gleichzeitig bewusst machen, dass unser tägliches Leben umweltschädliche Emissionen verursacht und sich möglichst viele Menschen an Gegenmaßnahmen beteiligen sollten. Jeder kann tagtäglich seinen Beitrag dazu leisten, die Welt, in der wir leben, zu verbessern.

Yon de Luisa nutzte die Gelegenheit, um die Grüne Karte der FIFA für den Planeten zu zeigen und über den Fussball eine Botschaft zu verbreiten, die von allen Fussballfans rund um die Welt gehört wird. "Dieses Projekt soll das Bewusstsein der Millionen Fans unserer Nationalteams in Mexiko schärfen. Sie alle sollen sich dieser Initiative des ökologischen Umschwungs anschließen, damit wir alle gemeinsam dazu beitragen können, diesen großen und wichtigen Wandel herbeizuführen, den wir alle brauchen", erklärt er abschließend.