Zahlen und Fakten der Woche

  • ​Wellington beendet einen langen Traum

  • Young Boys durchbrechen Basels Vorherrschaft

  • Ein Pechvogel wird zum Helden

62 Heimspiele in nationalen Wettbewerben in Folge hatte AS Monaco stets mindestens ein Tor erzielt, bis man sich mit einem torlosen Remis von Amiens trennte. Der letzte Torhüter, der zuvor im Stade Louis II eine weiße Weste behalten hatte, war Kevin Trapp vor fast drei Jahren mit Paris Saint-Germain gewesen.

58 Jahre waren vergangen, seitdem es in einem Halbfinale im Europapokal der Landesmeister/der UEFA Champions League mehr als zehn Tore gegeben hatte, bis nun zwischen Liverpool und AS Rom 13 Treffer fielen. Eintracht Frankfurt hatte 1960 die Glasgow Rangers zu Hause mit 6:1 und auswärts mit 6:3 besiegt und damit das Finale erreicht, das die Hessen mit 7:3 gegen Real Madrid verloren.

32 Jahre nach dem letztmaligen Gewinn des schweizerischen Meistertitels – damals (1985/86) mit Spielern wie Dario Zuffi, Georges Bregy und Lars Lunde – haben die Young Boys Bern es endlich wieder geschafft und damit die achtjährige Vorherrschaft des FC Basel beendet. Miralem Sulejmani, Christian Fassnacht, Roger Assale, Guillaume Hoarau und Co. holten 38 von 42 möglichen Punkten und haben damit den Titel bereits vier Spieltage vor Schluss sicher.

23 Stunden und 25 Minuten hatte Auckland City kein Gegentor kassiert, bis Eric Molloy das Team Wellington an der Kiwitea Street auf dem Weg zu einem dramatischen 2:2-Unentschieden in Führung brachte. Das Remis reichte Wellington aufgrund der Auswärtstorregel zum Sieg im Halbfinale der OFC Champions League. Das bedeutet gleichzeitig, dass Auckland City erstmals seit 2010 nicht bei der FIFA Klub-Weltmeisterschaft vertreten sein wird, die 2018 in den Vereinigten Arabischen Emiraten stattfindet.

14 Stunden und 30 Minuten hatten die Jeonbuk Motors in allen Wettbewerben kein Gegentor kassiert, bis ausgerechnet Schlusslicht Daegu ein Treffer gegen den Spitzenreiter der K-League gelang. Hätte Jeonbuk am Mittwoch noch 30 Minuten länger durchgehalten, hätte das Team den eigenen, bereits 2014 aufgestellten K-League-Allzeitrekord von acht Spielen ohne Gegentor eingestellt. So reichte es zur Einstellung des Ligarekords von neun Siegen in Folge.

12 Spiele in Folge hat Atlético Madrid im Wanda Metropolitano kein Gegentor mehr zugelassen. Mit dem 1:0-Heimsieg gegen Arsenal zogen die Spanier zum dritten Mal in den letzten fünf Jahren in ein europäisches Finale ein. Jan Oblak hat in der laufenden Saison in 55 Spielen 32 Mal eine weiße Weste behalten, so oft wie kein anderer Torhüter in einer der fünf großen europäischen Ligen.

11 Stunden und 56 Minuten und damit so lange wie nie zuvor seit seinem Wechsel 2013 nach Italien dauerte die Durststrecke von Gonzalo Higuain, bis ihm der Siegtreffer für Juventus Turin zum 3:2 bei Inter Mailand gelang. Seit dem 4:2-Sieg Juves gegen Inter Mailand mit Toren von Baggio, Casiraghi, De Agostini, Klinsmann, Matthäus und Schillaci im Jahr 1990 hatte es kein derart torreiches Derby d'Italia gegeben.

9 Siege in Folge und damit die zweitlängste Serie in der Geschichte der mexikanischen Liga hatte Toluca gefeiert, bis Tijuana am Samstag durch einen Treffer von Gustavo Bou siegte. Toluca hätte nur noch einen weiteren Sieg benötigt, um den 1972 von Cruz Azul aufgestellten Rekord einzustellen.

7 Niederlagen in Folge im 'Big Blue' hatte Melbourne Victory erlitten, bis das Team nun im Playoff-Halbfinale der A-League einen völlig überraschenden 3:2-Sieg gegen den FC Sydney feierte. Die Gastgeber hatten die reguläre Saison mit 23 Punkten mehr als Melbourne Victory abgeschlossen, waren das frischere Team und hatten den Heimvorteil auf ihrer Seite. Dennoch benötigen sie zwei Eigentore (das zweite von Terry Antonis in der 95. Minute), um sich in die Verlängerung zu retten. Hier war es dann erneut Antonis, der schließlich doch noch für die Entscheidung zugunsten Melbournes sorgte.