Weltmeister Youri Djorkaeff besucht wiederaufgebaute Einrichtungen in Peru

  • CEO der FIFA-Stiftung besuchte wiederaufgebaute Trainingseinrichtungen in Chiclayo und Trujillo

  • Einrichtungen wurden 2017 durch "El Niño costero" zerstört

  • Der Wiederaufbau erfolgte mit Mitteln aus dem Sanierungsprogramm der FIFA-Stiftung

Youri Djorkaeff, der CEO der FIFA-Stiftung, hat sich bei einem Besuch in Peru ein Bild davon gemacht, wie die Mittel aus dem Sanierungsprogramm für den Wiederaufbau von drei Trainingseinrichtungen und Stadien verwendet werden, die 2017 durch katastrophale Wetterereignisse zerstört worden waren.

Djorkaeff, der 1998 mit Frankreich die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ gewann, besuchte zwei der wiederaufgebauten Einrichtungen in den nördlichen Städten Chiclayo und Trujillo. Wie das andere Zentrum in Chancay, nördlich von Lima, wurden sie an den Standorten der ursprünglichen Einrichtungen errichtet und mit Kunstrasen in FIFA-Qualität ausgestattet.

Der peruanische Fussballverband FPF und die lokalen Gemeinden wollen die Spielfelder in erster Linie für die Entwicklung des Jugendfussballs und für Basisarbeit nutzen, und die Anlage in Trujillo ist nun eine von vier ausgewiesenen Spielstätten des FIFA Girls Academy Project in Peru.

In Begleitung von FPF-Präsident Agustín Lozano besuchte Djorkaeff zunächst die Videna-Anlage in Chiclayo, wo er eine Trainingseinheit der U-15-Mädchen beobachtete, und reiste dann zum El-Porvenir-Stadion in Trujillo, wo er sich ein Spiel zweier U-16-Mädchenmannschaften ansah.

IFA Foundation CEO Youri Djorkaeff pictured with youth team players in Peru

"Wir sind hier, um über Wiederaufbau statt über Schaden zu sprechen. Es war eine unvergessliche Reise, die mir gezeigt hat, wie wichtig diese Einrichtungen sind, und wie viel sie für die Menschen vor Ort bedeuten", so Djorkaeff. "Diese Einrichtungen wurden nicht für die FIFA oder die FPF gebaut, sondern für die jungen Menschen in dieser Region.

Wir freuen uns sehr, dass die Arbeit in enger Kooperation mit unseren Kolleginnen und Kollegen von CONMEBOL und FPF durchgeführt wurde. Diese Zusammenarbeit verkörpert die Werte von Teamwork und Einigkeit im Kampf gegen Widrigkeiten."

"Ich möchte auch sagen, wie sehr ich es genossen habe, Peru bei der Weltmeisterschaft spielen zu sehen. An die Freude der peruanischen Fans werde ich mich immer erinnern", fügte Djorkaeff hinzu.

"Natürlich stand ich hinter Frankreich, als unsere beiden Mannschaften in der Gruppenphase aufeinander trafen, aber ich habe bewundert, wie Peru das Spiel angegangen ist. Es war offensichtlich, dass die peruanischen Spieler über natürliches Talent verfügen, und das darf nicht vergeudet werden."

FIFA Foundation CEO Youri Djorkaeff pictured with youth players in Peru

Peru wurde in der ersten Jahreshälfte 2017 von einer Reihe katastrophaler Überschwemmungen und Erdrutsche heimgesucht, die auf die anhaltenden schweren Regenfälle zurückzuführen sind, die als "El Niño Costero" bekannt wurden und mehr als 115.000 Häuser zerstörten. Von der Katastrophe betroffen waren auch einige der Fussballplätze des Landes. Just die aber sind für die von der Tragödie heimgesuchten Gemeinden oft besonders wichtig.

Der peruanische Fussballverband wandte sich an die FIFA-Abteilung Mitgliedsverbände. Diese reiste anschließend nach Peru, um die Schäden zu überprüfen.

Als Ergebnis dieser Besichtigung vor Ort reichte die FPF schließlich 2017 einen Antrag auf Finanzierung im Rahmen des Wiederaufbauprogramms der FIFA-Stiftung ein, das genau für solche Fälle geschaffen wurde, in denen Sportinfrastrukturen durch Naturkatastrophen oder unvorhergesehene Ereignisse beschädigt oder zerstört wurden. Aus dem Programm wurde schließlich ein Betrag von USD 500.000 für den Wiederaufbau bereitgestellt.

Die FIFA-Stiftung wurde 2018 gegründet, um durch den Fussball einen sozialen Wandel zu bewirken und die Menschheit zu einer gesünderen, gerechteren und integrativeren Gesellschaft zu inspirieren. Dies steht auch im Einklang mit der Vision 2020-2023 von FIFA-Präsident Gianni Infantino, die den Fussball in den Dienst der Gesellschaft stellen will.