FIFA-Präsident lobt Arabien-Pokal als Beispiel für einen Wettbewerb, der zur Entwicklung des globalen Fussballs beiträgt

  • Gianni Infantino und Fatma Samoura sprachen vor dem Halbfinale zwischen Gastgeberland und Algerien vor Delegierten aus 86 Botschaften in Katar

  • Austausch über die Vorbereitung auf die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Katar 2022™ und ihre sozialen Auswirkungen

  • Die Organisatoren des Turniers beantworten Fragen im Vorfeld der Weltmeisterschaft im nächsten Jahr

In einer Zusammenkunft mit Botschaftern in Katar hat FIFA-Präsident Gianni Infantino die Betonung auf die globale Reichweite der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ gelegt und sich für die Zusammenarbeit einer breiten Palette von Akteuren und Interessengruppen ausgesprochen, um die gesamtgesellschaftliche Wirkung des Turniers zu maximieren, wenn die ganze Welt 2022 in Doha vereint ist. Der Erfolg des FIFA Arabien-Pokals wurde ebenfalls hervorgehoben, da die FIFA nach neuen Modellen sucht, um den Fussball wirklich global zu machen. Infantino war in Begleitung von Fatma Samoura, FIFA-Generalsekretärin, Nasser Al-Khater, Geschäftsführer der FIFA World Cup Qatar 2022 LLC, und Colin Smith, Turnier- und Veranstaltungsdirektor der FIFA. Gemeinsam brachten sie die Botschaftsvertreter in diversen Angelegenheiten bezüglich der Organisation des nächstjährigen Turniers auf den neusten Stand und gingen auch auf die verbindende Wirkung des Fussballs ein, die während des laufenden FIFA-Arabien-Pokals erneut deutlich wurde.

Wichtige Themen im Vorfeld des Halbfinales zwischen Katar und Algerien waren die Nachhaltigkeitsstrategie der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Katar 2022™, der Arbeitnehmerschutz, Programme für das Vermächtnis sowie das Zusammenwirken mit Botschaften in Doha mit Blick auf das Weltturnier. Insgesamt steht seit der Aufnahme der Zusammenarbeit im Jahr 2014 ein Netzwerk von 93 Botschaften mit den katarischen Behörden bezüglich der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ in Kontakt.  

"Es freut mich, dass ich im Vorfeld dieser einzigartigen Weltmeisterschaft, die die Weltgemeinschaft nächstes Jahr im Nahen Osten zusammenführen wird, mit den Botschaftsvertretern zusammenkommen kann", so Infantino begeistert. "Beim FIFA-Arabien-Pokal haben wir gesehen, wie der internationale Wettbewerb die Menschen in den teilnehmenden Ländern und auf der ganzen Welt in seinen Bann zieht. Die Zuschauerzahlen in diesen Ländern waren bei diesem Turnier höher als bei großen Klubwettbewerben."

"Wir arbeiten auf einen wirklich globalen Fussball hin", fügt der FIFA-Präsident hinzu "Fussball ist zwar die Sportart Nummer eins, aber wenn wir das Ganze etwas eingehender beleuchten, wird deutlich, dass der Spitzenfussball auf eine kleine Gruppe von Ländern beschränkt ist. Es ist unsere Aufgabe, diese Kluft zu schließen – und die Aufgabe all Ihrer Länder, uns dabei zu unterstützen. Aus diesem Grund organisieren wir Turniere wie den aktuellen FIFA-Arabien-Pokal."

"Darüber hinaus dürfen wir uns im nächsten Jahr auf eine ganz besondere FIFA Fussball-Weltmeisterschaft freuen, bei der die Menschen die Chance haben, etwas über den Nahen Osten und seine Kultur zu erfahren. Wir werden die Welt und die Bürger Ihrer Länder in diesem Land und in dieser Region zu einem Turnier begrüßen, bei dem die Teams nicht reisen müssen und die Spieler Topleistungen bringen können."

Der Austausch mit den diplomatischen Vertretern bot auch die Gelegenheit, auf einige der Fragen zu antworten, die Fans, die zur FIFA Fussball-Weltmeisterschaft 2022 kommen wollen, aufwerfen, wie etwa die verschiedenen Arten von Unterkünften, die zur Verfügung stehen werden, und die Frage der LGBTQI+-Fans und des Zeigens von Regenbogenfahnen. Zu diesem Punkt hat FIFA-Generalsekretärin Fatma Samoura eine sehr klare Botschaft übermittelt: "Es liegt in unserer Verantwortung, dass jedes unserer Turniere inklusiv ist. Der Präsident hat sehr deutlich gemacht, dass es den Menschen freisteht, jede Art von Flagge zu zeigen, die sie wollen, einschließlich der Regenbogenflagge, ohne dass sie ins Visier genommen oder herausgegriffen werden. Wir möchten, dass die Welt jeden Tag sieht, dass die FIFA klare Werte hat. Wir fördern und schützen alle Menschenrechte, überall und zu jeder Zeit."