Nigerias Legende Yakubu lobt Engagement der FIFA im Kinderfussball

13. Okt. 2021
  •  In Living Football spricht der ehemalige nigerianische Stürmer über seinen Weg an die Spitze 

  • Kenny Jean-Marie, FIFA-Direktor Mitgliedsverbände, spricht über die Arbeit seines Teams mit den 211 Mitgliedsverbänden während der COVID-19-Pandemie 

  • Wir erfahren, wie Teams in Andorra dank des FIFA Forward-Programms nicht nur überleben, sondern sogar Fortschritte machen konnten

In der jüngsten Folge von Living Football, dem TV-Fussballmagazin der FIFA, blickt der legendäre Stürmer Yakubu Ayegbeni auf seinen Erfolgsweg zurück – von den Straßen von Benin-Stadt, wo er als Kind barfuß Fussball spielte, über einen Wechsel nach Israel bis hin zur Premier League. Darüber hinaus nahm er an vier Auflagen des CAF Afrikanischen Nationen-Pokals teil. Am liebsten erinnert er sich jedoch an das Jahr 2010 und die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft™ in Südafrika.

Mit Blick auf die Tatsache, dass er an diesem historischen Moment für den afrikanischen Fussball teilhaben durfte, erklärt er: "Ich habe so hart gearbeitet, um bei der WM in Südafrika dabei zu sein. Davon träumst du als Spieler. Du willst bei diesen großen Turnieren dabei sein. Das war für mich eine Ehre, die ich nie vergessen werde." The Yak, wie er auch genannt wird, erinnert sich außerdem an eine Reise nach Tonga, bei der er die positiven Auswirkungen des FIFA Forward-Programms aus erster Hand miterleben durfte.

"Es ist einfach unglaublich, diese Kinder zu sehen. Ich bin wirklich zufrieden mit der Arbeit der FIFA für den Fussball, nicht nur in Tonga, sondern auch in Afrika und auf der ganzen Welt. Man muss diesen Kindern eine Plattform geben, auf der sie ihre Träume leben können."

In der jüngsten Folge von Living Football kommt auch Kenny Jean-Marie zu Wort, der neue FIFA-Direktor für Mitgliedsverbände, der Auskunft darüber gibt, wie die Organisation dafür sorgt, dass die Mittel fair und effektiv in der gesamten globalen Fussballpyramide verteilt werden. 

Darüber hinaus spricht er über den COVID-19-Hilfsplan der FIFA, ein Unterstützungsprogramm mit einem Umfang von USD 1,5 Milliarden, das den Mitgliedsverbänden während der Pandemie unter die Arme greift.

"Das war eine intensive und schwierige Zeit für die gesamte Fussballgemeinschaft", erklärt er. "Mit dem FIFA-COVID-19-Hilfsplan, den wir letztes Jahr eingerichtet haben, konnten wir die meisten Betroffenen retten. Jetzt freue ich mich, dass wir dieses Programm weiterhin durchführen. Es war nicht leicht, aber heute kann ich sagen, dass es hilfreich war, und zwar nicht nur für die Mitgliedsverbände, sondern auch für die Konföderationen." 

Zu guter Letzt ist FIFA TV für diese Folge auch noch nach Andorra gereist, um herauszufinden, wie der COVID-19-Hilfsplan dem andorranischen Fussballverband – ebenso wie vielen anderen Verbänden – geholfen hat, seine Frauen- und Futsalteams während der Pandemie zu finanzieren. Dabei haben wir erfahren, wie die nächste Generation der Fussballerinnen bereits von der Unterstützung profitiert.