Der Kampf um den Einzug ins Viertelfinale geht weiter

  • Am 6. Dezember finden die letzten Spiele in den Gruppen A und B statt

  • In Gruppe A haben noch alle drei Teams die Chance, Katar ins Viertelfinale zu folgen

  • In Gruppe B ist noch alles offen

Beim FIFA Arabien-Pokal Katar 2021™ geht die Gruppenphase allmählich zu Ende. In den letzten Spielen der Gruppen A und B entscheidet sich, welche Teams Gastgeber Katar in die K.o.-Runden folgen.

Alle Teams haben noch Chancen, den Sprung in die nächste Runde zu schaffen, In Gruppe A kämpfen Irak, Oman und Bahrain um den zweiten Platz und darum, sich nach Gastgeber Katar ebenfalls für das Viertelfinale zu qualifizieren. In Gruppe B ist der Kampf ebenfalls voll entbrannt. Selbst der aktuelle Tabellenführer Vereinigte Arabische Emirate hat den Platz im Viertelfinale trotz zwei Siegen in den ersten beiden Spielen noch nicht sicher.

FIFA.com präsentiert die Vorschau auf den fünften Spieltag des Turniers, der viel Dramatik und Spannung verspricht.

Montag, 6. Dezember (alle Anstoßzeiten in Ortszeit)

Gruppe A Oman – Bahr ain (Ahmed-bin-Ali-Stadion, 22.00 Uhr) Katar – Irak (Al-Bayt-Stadion, 22.00 Uhr)

Gruppe B  Syrien – Mauretanien (Al-Janoub-Stadion, 18.00 Uhr) Tunesien – Vereinigte Arabische Emirate (Al-Thumama-Stadion, 18.00 Uhr)

Alles oder nichts Syriens Sieg gegen Tunesien im zweiten Spiel hielt nicht nur die schwachen Hoffnungen auf ein Weiterkommen am Leben, sondern gab auch dem nächsten Gegner Mauretanien Hoffnung. Die Mauretanier haben zwar ihre ersten zwei Spiele gegen Tunesien und die Vereinigten Arabischen Emirate verloren. Doch trotz dieses holprigen Starts haben sie immer noch eine Chance, sich für die nächste Runde zu qualifizieren.

Beide Teams brauchen einen Sieg, um die nächste Runde zu erreichen, und müssen zudem auf ein günstiges Ergebnis im anderen Spiel hoffen. Syrien hätte mit einem Sieg gute Chancen aufs Weiterkommen. Mauretanien hingegen müsste die Syrer besiegen und zudem auf eine hohe Niederlage Tunesiens gegen die VAE hoffen, um noch eine Chance auf die Qualifikation zu haben.

Zahlreiche Szenarien Die VAE gehen aus einer günstigen Ausgangsposition in ihr letztes Gruppenspiel. Schon ein Unentschieden würde dem Team reichen, um den Platz in der nächsten Runde als Gruppensieger zu buchen. Selbst bei einer Niederlage ist ein Weiterkommen noch möglich, je nachdem wie die Partie zwischen Syrien und Mauretanien endet . Tunesien muss gewinnen, um Gruppensieger zu werden und somit im Viertelfinale nicht auf Gastgeber Katar zu treffen. Die Nordafrikaner, die auf den gesperrten Ben Romdhane Ali verzichten müssen, können sich auch bei einem Unentschieden oder einer Niederlage noch qualifizieren, wobei ihr Schicksal dann vom Ausgang des Spiels zwischen Syrien und Mauretanien abhängen würde.

Eine enge Angelegenheit Katar hat zwar den ersten Platz in Gruppe A bereits sicher, aber das letzte Gruppenspiel gegen Irak wird dennoch für beide Teams wichtig. Die Kontrahenten sind bereits 35 Mal aufeinander getroffen und das 36. Duell dürfte erneut unterhaltsam werden. Die Gastgeber wollen den dritten Sieg im dritten Spiel einfahren und somit ihre perfekte Bilanz ausbauen. Irak wiederum würde sich mit einem Sieg für die nächste Runde qualifizieren, unabhängig vom Ausgang der anderen Partie in der Gruppe A.

Eine alte Rivalität Mit der Partie zwischen Oman und Bahrain wird die älteste Rivalität zwischen Teams beim FIFA Arabien-Pokal fortgesetzt. Sage und schreibe 40 Mal sind die beiden Mannschaften schon aufeinander getroffen. Die Bilanz ist dabei relativ ausgeglichen: Bahrain hat zwölf dieser Spiele gewonnen und Oman elf. Die anderen 17 Partien endete unentschieden. Bahrain siegte vor elf Jahren zum letzten Mal, nämlich bei der Westasien-Meisterschaft 2010. Damals erzielte der erfahrene Ismaeel Abdullatif zwei Mal und führte sein Team damit zum Sieg. Wird er am Montag erneut zum Helden und beschert seinen Kameraden den Viertelfinaleinzug?

Zitate 

„Irak hat immer noch die Chance, sich für die nächste Runde zu qualifizieren, also liegt unser einziger Fokus darauf, Katar zu schlagen. Das wird kein Spaziergang, denn wir treffen auf eine starke Mannschaft, die zwei Spiele in Folge gewonnen hat, aber ich habe volles Vertrauen in die Fähigkeiten meiner Spieler und bin sicher, dass wir das Spiel gewinnen können.“ Zeljko Petrovic (Trainer, Irak)

„Wir gehen mit dem festen Willen in das Spiel gegen Tunesien, die drei Punkte zu holen. Ein Sieg gegen eine so starke Mannschaft wie Tunesien wird den Spielern einen enormen Schub geben unduns ermöglichen, die Gruppe als Erster abzuschließen, was ein starkes Signal an alle anderen Teams wäre.“ Bandar Al Ahbabi (Verteidiger, VAE)