Legenden bieten libanesischen Schülern einmaliges Erlebnis

13. Okt. 2019
  • FIFA-Legenden helfen beim Start des Pilotprojekts für "Fussball an Schulen" in Libanon

  • Schulkinder und Trainer haben wertvolle Lebenskompetenzen erlernt

  • Ein Trainer dazu: "Wir sollten den Sport nutzen, um bessere Menschen zu schaffen."

Libanesische Schulkinder ergriffen die Chance, einige wertvolle Lektionen von FIFA-Legenden zu lernen, die heute anlässlich des Starts des zweiten Pilotprojekts für das FIFA-Programm "Fussball an Schulen" im Chouf Stadium zugegen waren.

Trainer José Mourinho war gemeinsam mit Kaká, Samuel Eto'o, Youri Djorkaeff, Laura Georges, Marcel Desailly und Tim Cahill in der Stadt Chouf im libanesischen Bergland zu Gast, um Kindern aus der Gegend eine klare Botschaft mit auf den Weg zu geben. Dabei ging es darum, über den Fussball wichtige Lebenskompetenzen zu vermitteln.

Hunderte von Schülern nahmen gemeinsam mit ihren Trainern an einer vierstündigen Veranstaltung mit den FIFA-Legenden teil und hatten dabei Gelegenheit, Fussball zu spielen und wertvolle Einblicke von den großen Stars zu bekommen.

Der 14-jährige Ali Al Hassanieh war so begeistert von dem Treffen mit den FIFA-Legenden, dass er hinterher erklärte, Sonntag sei der schönste Tag seines Lebens gewesen und er hätte viel Spaß gehabt.

"Die Lehrer haben uns erklärt, wie wir zusammenspielen und unserem Team helfen können", so Ali auf die Frage, was er bei der Veranstaltung gelernt hätte. "Wir haben gelernt, als Teamkameraden zusammenzuarbeiten und mit Niederlagen umzugehen."

"Bei Niederlagen sollen wir uns fair verhalten und offen miteinander umgehen", erklärt er.

Tony Tahesh hatte sich besonders auf das Treffen mit Mourinho gefreut und war glücklich, dass der portugiesische Trainer ihn und seine Kollegen an seinen Erfahrungen teilhaben ließ.

"Wir haben gemeinsam mit der FIFA daran gearbeitet, den Fussball in unser Leben und das der Schüler zu integrieren", fügt er hinzu. "Wir sollten den Fussball in das Leben der Studenten einbinden, und genau das wollen wir auch tun."

Paula Noun, Trainerin und Theaterlehrerin an einer staatlichen Schule, betonte wie ihr Kollege, dass der Fussball ein Instrument zum Aufbau einer besseren Gesellschaft sei.

"In der Schule sind die Schüler beim Sport immer sehr motiviert und begeistert. Das können wir nutzen, um ihnen viele wichtige Werte für ihr Leben zu vermitteln, die sehr hilfreich sein werden, wenn sie älter sind – ob sie nun später Fussballprofis werden oder nicht."