Gianni Infantino empfängt die Verbandspräsidenten aus der Ukraine, Benin und Guinea-Bissau

  • Der FIFA-Präsident empfing Andriy Pavelko, Präsident des ukrainischen Fussballverbands, in Paris

  • Gianni Infantino erhielt auch Besuch von Mathurin de Chacus, Präsident des beninischen Fussballverbands und Mitglied des FIFA-Rats

  • Außerdem traf er Carlos Teixeira, Präsident des Fussballverbands von Guinea-Bissau

Am Donnerstag, den 2. Juni, genau einen Tag nach dem Sieg der Ukraine gegen Schottland (3:1) im Halbfinale der Playoffs zur Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Katar 2022, empfing FIFA-Präsident Gianni Infantino den Präsidenten des ukrainischen Fussballverbands, Andriy Pavelko, im Pariser Büro der FIFA. "Es ist der Lieblingssport von Millionen von Menschen, und er eint unser Land", betonte Andriy Pavelko dabei. Wörtlich erklärte er: "Der Traum, sich für die Weltmeisterschaft zu qualifizieren, vereint die Herzen der Ukrainer, und wir standen alle hinter unseren Spielern. Das hat ihnen geholfen, zu gewinnen. Ich empfinde große Dankbarkeit gegenüber dem Fussball, der uns alle für dieses Spiel vereint hat, und es war wunderbar zu sehen, wie die schottischen Fans unsere Spieler bejubelten." "Unser Treffen mit Präsident Infantino war sehr wichtig für die Ukraine, die derzeit bekanntlich eine sehr schwierige Zeit durchmacht", so der 46-jährige Funktionär weiter. "Wir werden unseren Kindern, unseren Familien und allen Ukrainern durch den Fussball das zurückgeben, was wir vor dem Krieg hatten. Es war von großer Bedeutung, dass wir von den ersten Tagen an sowohl telefonisch als auch persönlich in Kontakt standen. Es wurde eine Arbeitsgruppe eingerichtet, um alle noch offenen Fragen in der Ukraine schnell zu klären."

Darüber hinaus erhielt Präsident Infantino auch Besuch von Mathurin de Chacus, Präsident des beninischen Verbandes und Mitglied des FIFA-Rats. De Chacus zeigte sich erfreut, das Pariser Büro der FIFA kennenzulernen, das es seinem Land ermöglichen wird, die fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Weltfussballverband zu verstärken. "Heute hat meine Regierung die Bemühungen der FIFA im Bereich der Entwicklungshilfe für den Bau von Ausbildungszentren gesehen", sagte er. "In Benin haben wir in vier Jahren 22 Stadien gebaut. Der FIFA-Präsident ist nach Benin gekommen und hat gezeigt, dass der Fussball zur Entwicklung beitragen kann, und die Regierung tut alles, um uns zu unterstützen." "Neben der Infrastruktur hat sich Benin in den letzten Jahren auch im Bereich der Erziehung durch Sport hervorgetan, indem es eine Führungsrolle im Programm 'Football For Schools' übernommen hat, das sich auf die Werte und die Attraktivität des Fussballs stützt, um die Jugend zu inspirieren. Seite an Seite mit dem beninischen Sportminister bauen wir etwas Nachhaltiges für Benin und ganz Afrika auf. 'Football for Schools' ist heute das am besten geeignete Instrument, um eine bessere Zukunft für den Fussball zu schaffen", zeigte sich Mathurin de Chacus überzeugt.

Auch der 3. Juni war ein Tag des Austauschs und der Begegnung für den FIFA-Präsidenten, der Besuch von Carlos Teixeira, dem Präsidenten des Fussballverbands von Guinea-Bissau, erhielt. "Präsident Infantino ist ein echter Vordenker des Fussballs", erklärte Teixeira anschließend.

"Ich habe ihn umfassend über die Lage des Fussballs in meinem Land informiert, wohl wissend, dass er sie ebenfalls genau verfolgt. Präsident Infantino weiß über die Entwicklung Bescheid und kennt die Gegebenheiten in Guinea-Bissau. Wir haben über die Infrastruktur und die prekäre Lage der Vereine in unserem Land gesprochen. Es war eine sehr interessante Diskussion. Unsere Arbeitsbeziehungen könnten nicht besser sein. Im Namen meines Verbandes möchte ich Präsident Infantino für die große Aufmerksamkeit danken, die er Guinea-Bissau entgegenbringt."