FIFA-Präsident lobt in Rede vor CONMEBOL-Kongress Südamerikas Entwicklungsarbeit

  • FIFA-Präsident Infantino betonte Südamerikas unvergleichliche Leidenschaft für den Fussball

  • Er lobte die zahlreichen Entwicklungsprojekte in Südamerika

  • Alejandro Domínguez wurde für eine dritte Amtszeit als CONMEBOL-Präsident wiedergewählt

FIFA-Präsident Gianni Infantino hob in seiner Rede vor dem 75. CONMEBOL-Kongress die zahlreichen Entwicklungsprojekte hervor, die mit Unterstützung der FIFA in ganz Südamerika durchgeführt werden, insbesondere im Jugend- und Frauenfussball. Der FIFA-Präsident sprach auch von der außerordentlich intensiven Leidenschaft, die der Fussball bei den Spielerinnen und Spielern sowie den Fans auf dem gesamten Kontinent verursacht.

Der Kongress, bei dem Alejandro Domínguez für eine dritte Amtszeit als CONMEBOL-Präsident wiedergewählt wurde, fand in Doha am Tag nach dem FIFA-Kongress und wenige Stunden vor der Endrundenauslosung der FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Katar 2022™ statt.

DOHA, QATAR - APRIL 1: A general view during the 75th CONMEBOL Ordinary Congress at the St. Regis on April 1, 2022 in Doha, Qatar. (Photo by Harold Cunningham/FIFA)

"Ich fühle mich in Südamerika wie zu Hause", sagte der FIFA-Präsident, der Brasilien, Argentinien, Uruguay und Ecuador zur direkten Qualifikation für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Katar 2022™ und Peru zum Erreichen des interkontinentalen Playoffs gratulierte. "Diese Leidenschaft und dieses Herz - und das sage ich immer - , das es in Südamerika gibt, ist einzigartig auf der Welt, und wir müssen es gemeinsam pflegen und schützen."

Der FIFA-Präsident konnte sich im vergangenen Jahr während einer Reise durch Argentinien, Chile, Kolumbien, Ecuador und Venezuela selbst ein Bild von der Entwicklungsarbeit machen. Er hat mittlerweile alle zehn CONMEBOL-Mitgliedsverbände besucht.

"Ich möchte Ihnen allen zu der unglaublichen Arbeit gratulieren, die Sie für den Fussball leisten. Für den Jugendfussball, für den Frauenfussball, für den Männerfussball, für den Vereinsfussball und für den internationalen Fussball. Dass die FIFA bei dieser Aufgabe dabei sein und ein wenig helfen kann, erfüllt mich als Präsidenten mit Stolz", sagte Infantino. Er nannte insbesondere die folgenden Projekte: • Die Fertigstellung eines neuen Trainingszentrums für die kolumbianischen Nationalteams in Barranquilla

• Die Wiederbelebung der chilenischen U-18- und U-21-Wettbewerbe, nachdem diese durch die COVID-19-Pandemie unterbrochen worden waren

• Zwei wichtige Projekte in Bolivien, die die Entwicklung des Jugend- und Frauenfussballs unterstützen, sowie der Bau eines technischen Zentrums für die Nationalteams des Landes • Der Wiederaufbau von Fussballplätzen und -einrichtungen in Peru, die 2017 durch Überschwemmungen zerstört worden waren

• Die Eröffnung des ersten südamerikanischen "Football for Schools"-Projekts in Chile • Der Bau eines Kunstrasenplatzes für Frauen- und Jugendwettbewerbe in Uruguay • Unterstützung eines Fussball-Pokalwettbewerbs und einer Futsal-Liga für Frauen in Argentinien

• Entwicklung eines Programms für die männliche Jugendnationalmannschaft und künftige Neugestaltung des technischen Zentrums und des Hauptsitzes des peruanischen Fussballverbandes • Ein technisches Hochleistungszentrum für Frauenfussball und die Erweiterung des technischen Hauptzentrums des paraguayischen Fussballverbandes

"Das ist unsere Aufgabe: gemeinsam an der Verbesserung des Sports für alle zu arbeiten", so der FIFA-Präsident zum Abschluss. "Südamerika spielt eine sehr bedeutende Rolle für die Zukunft des Fussballs überall auf der Welt."