Konföderationen erörtern gemeinsames Vorgehen gegen Spielmanipulation

Bei einer Sitzung am Montag und Dienstag am FIFA-Sitz erörterten Vertreter der sechs Konföderationen, der FIFA-Tochtergesellschaft Early Warning System (EWS) und der FIFA-Division Sicherheit gemeinsame Initiativen und Strategien gegen Spielmanipulation.

Die Teilnehmer waren sich einig, dass Spielmanipulation eine der größten Gefahren für die Integrität des Fussballs darstellt und sich die Mitgliedsverbände, Konföderationen und die FIFA auf ein gemeinsames Vorgehen verständigen müssen, um Spielmanipulationen wirksam zu bekämpfen.

Die Teilnehmer bekräftigten ferner ihren Willen, die Zusammenarbeit zu intensivieren, den Informationsaustausch zu verbessern und Hindernisse bei der Umsetzung wirksamer Integritätsstrategien zu beseitigen.

Die Teilnehmer besprachen eingehend mögliche gemeinsame Initiativen sowie die mögliche Entwicklung und Förderung eines globalen Netzwerks für Integritätsfragen über die Ernennung von Integritätsbeauftragten. Sie betonten dabei, dass Prävention, Ausbildung und Schulung bei der Bekämpfung von Spielmanipulation im Fussball entscheidend sind.

Die Einführung eines globalen Mechanismus zur gegenseitigen Information über Vorgehensweisen der Drahtzieher von Spielmanipulationen stieß auf einhellige Unterstützung. Ralf Mutschke, FIFA-Direktor Sicherheit, sagte nach der Sitzung:

"Die Sitzungsteilnehmer sind fest entschlossen, eine globale Strategie zum Schutz der Integrität des Fussballs zu entwickeln. Das stimmt hoffnungsfroh. Mit der Unterstützung der Konföderationen wird die FIFA ihre Aufklärungsarbeit und den Wissenstransfer auf Stufe der Mitgliedsverbände fortsetzen. Zur weltweiten Bekämpfung von Spielmanipulationen sollen der Informationsaustausch, Kontrollen, Fahndung und Ermittlungen bei allen Konföderationen so fester Bestandteil werden."