FIFA-Generalsekretärin schließt Reise mit Besuch im House of Football ab

In Auckland traf eine FIFA-Delegation unter der Leitung von FIFA-Generalsekretärin Fatma Samoura mit wichtigen Regierungs- und Sportvertretern zusammen, nachdem sie eine Reise durch die fünf australischen und vier neuseeländischen Städte abgeschlossen hatte, in denen die FIFA Frauen-Weltmeisterschaft 2023™ ausgerichtet wird. In den Gesprächen mit Auckland Unlimited, einer Regierungsbehörde zur Förderung der kulturellen und wirtschaftlichen Entwicklung der Stadt Auckland, und dem Stadtrat von Auckland ging es vor allem um die Begeisterung der Einwohner der Stadt für die FIFA Frauen-WM und das enorme Potenzial des Turniers für die Stadt nach den Herausforderungen durch die COVID-19-Pandemie. Ein weiteres Thema war der Fussball als Instrument zur Förderung von Gesundheit und Wohlbefinden junger Menschen, insbesondere junger Mädchen. Die FIFA-Delegation unter Leitung von Generalsekretärin Fatma Samoura traf auch mit Mitarbeitern des neuseeländischen Büros für die FIFA Frauen-WM 2023 zusammen, um die Vorbereitungen für die neunte Auflage des Turniers zu besprechen. Danach besuchte die Delegation das regionale FIFA-Entwicklungsbüro in Auckland und führte mit den dortigen Mitarbeitern Gespräche über die Umsetzung des FIFA COVID-19-Hilfsplans in den Mitgliedsverbänden in der Region.

Der nächste Punkt auf der Tagesordnung war ein Treffen der FIFA-Generalsekretärin mit Helen Clark, einer weltweit führenden Persönlichkeit im Bereich der nachhaltigen Entwicklung und Schirmherrin der Helen Clark Foundation. Im Mittelpunkt der Gespräche standen die Bedeutung der Fussballentwicklung und die gemeinsame Überzeugung, dass der Fussball zur Stärkung von Mädchen und Frauen beiträgt. Ein Höhepunkt der Reise nach Auckland war die Bekanntgabe des Datums für die Endrundenauslosung der FIFA Frauen-WM (Samstag, 22. Oktober 2022) bei einer Veranstaltung, an der die FIFA-Generalsekretärin, der neuseeländische Sportminister und stellvertretende Premierminister Grant Robertson sowie der Bürgermeister von Auckland, Phil Goff, teilnahmen. Es folgte ein Treffen mit dem FIFA-Partner Xero, einer Plattform zur Verwaltung von Kleinunternehmen. Im Gespräch mit Craig Hudson, dem neuseeländischen Geschäftsführer von Xero, und Janna Wilkinson, der Direktorin für Kunden- und externe Kommunikation, ging es vor allem um die Rolle, die das Unternehmen bei der Förderung des Frauenfussballs und der Stärkung der Rolle von Frauen in kleinen Unternehmen weltweit während der FIFA Frauen-WM spielen wird.

In Auckland fanden noch weitere Treffen mit Football New Zealand statt, bei denen es darum ging, wie der Mitgliedsverband die FIFA während der FIFA Frauen-Weltmeisterschaft im kommenden Jahr bestmöglich unterstützen kann. Als letzter Termin in Auckland stand ein Besuch im neuen House of Football (Te Kahu a Kiwa) der Ozeanischen Fussball-Konföderation (OFC) auf dem Programm. Unter Führung von OFC-Generalsekretär Franck Castillo und Johanna Wood, Präsidentin von Football New Zealand und FIFA- sowie OFC-Ratsmitglied besichtigte die Delegation die Anlage mit 850 Quadratmetern Nutzfläche. Te Kahu o Kiwa wird der Arbeitsplatz für 43 OFC-Mitarbeiter und soll als Basis für Personal und Teams aus den elf Mitgliedsverbänden und zwei assoziierten Mitgliedsverbänden bei Besuchen dienen. Die dortigen Fussball-Anlagen werden eine wichtige Rolle bei der Verwirklichung des Ziels der Konföderation spielen, mit zwei ozeanischen Nationen bei der FIFA Fussball-WM 2026™ und der FIFA Frauen-WM 2027™ vertreten zu sein.

Die Einrichtung wird auch von den Nachbargemeinden genutzt und wird ein Kompetenzzentrum für die Entwicklung des Nachwuchsfussballs für Mädchen und Jungen bilden. Die fertige Anlage verfügt über zwei Kunstrasenplätze und Umkleideräume, die für die Austragung von Elitespielen geeignet sind. Die FIFA-Generalsekretärin sagte zum Abschluss der Reise auf die Südhalbkugel: "Das OFC-Team kann sehr stolz auf das sein, was mit dem Bau dieser beeindruckenden Anlage erreicht worden ist. Durch das Haus des Fussballs hier in Auckland wird die Entwicklung in effizienter und transparenter Weise für die elf Mitgliedsverbände und die zwei assoziierten Mitgliedsverbände in dieser Region vorangetrieben. Wir freuen uns auf die Früchte dieser Entwicklung, indem sich in den kommenden Jahren mehr Teams aus der Region für die FIFA Fussball-Weltmeisterschaften der Männer und Frauen qualifizieren werden."