FIFA feiert den Pride-Monat

  • Im Juni 2022 weht am FIFA-Hauptsitz in Zürich die Regenbogenfahne

  • Die Social-Media-Konten der FIFA zeigen im Pride-Monat das Regenbogen-Motiv

  • Um sicherzustellen, dass die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft einladend und inklusiv ist, setzt die FIFA eine Reihe von Maßnahmen um

Der Pride-Monat im Juni stellt in jedem Jahr ein Fest für die LGBTQIA+-Gemeinschaft dar, bietet aber auch die Gelegenheit, friedlich zu protestieren und das Bewusstsein für aktuelle Themen zu schärfen.

In diesem Jahr wird die FIFA das größte Fussballfest veranstalten, das die Welt je gesehen hat – und die erste globale Zusammenkunft von Sportfans seit der COVID-19-Pandemie.

ZURICH, SWITZERLAND - JUNE 01: FIFA celebrate the first day of Pride Month and the launch of FIFA's new LGBTQIA+ Network with the raising of the Pride flag at HoF, the Home of FIFA on June 1, 2022 in Zurich, Switzerland. (Photo by Harold Cunningham/FIFA)

Zudem wird die FIFA Fussball-Weltmeisterschaft Katar 2022™ ein Fest der Einheit und der Vielfalt sein – ein Zusammenkommen von Menschen aus allen Lebensbereichen – unabhängig von Rasse, ethnischer Zugehörigkeit, Religion, Alter, Behinderung, Geschlechtsmerkmalen, sexueller Orientierung, Geschlechtsidentität und -ausdruck. Jeder ist willkommen. Um sicherzustellen, dass alle notwendigen rechtlichen Schutzmaßnahmen vorhanden sind und durchgesetzt werden, setzt die FIFA Folgendes um:

  • Schulung des gesamten an der Veranstaltung beteiligten Personals, einschließlich der öffentlichen und privaten Sicherheitskräfte, im Hinblick auf die Erfüllung ihrer Aufgaben ohne Diskriminierung

  • Hotels und andere Vertragspartner, die am Empfang und der Unterbringung von LGBTQIA+-Fans in Katar beteiligt sind, werden dazu angehalten, dies in einer Weise zu tun, die die Rechte und die Privatsphäre aller respektiert

  • Einführung von Systemen zur Ermittlung und Behandlung von Fällen von Homo-, Bi- und Transphobie und anderen diskriminierenden Praktiken innerhalb und außerhalb der Stadien und

  • Einrichtung eines Beschwerdemechanismus, über den Bedenken an die FIFA herangetragen und von den zuständigen Teams behandelt werden können.

Dies sind nur einige der Maßnahmen, die mit dem Ziel ergriffen wurden, eine offene und integrative Veranstaltung für alle Besucher zu gewährleisten. Die FIFA unterhält einen ständigen und offenen Dialog mit renommierten LGBTQIA+-Gruppen in der ganzen Welt. Im Jahr 2021 wehte am FIFA-Hauptsitz zum ersten Mal in der 117-jährigen Geschichte des Weltfussballverbands die Regenbogenfahne – ein kleiner, aber sehr symbolträchtiger und stolzer Moment für viele Menschen im Fussball, einschließlich der bei der FIFA tätigen LGBTQIA+ Mitarbeiter, Familien und Partner.

Im Juni dieses Jahres wurde nicht nur die Regenbogenfahne erneut am Hauptsitz gehisst und das Profilbild der Social-Media-Konten des Weltverbands geändert, sondern auch das FIFA LGBTQIA+-Mitarbeiter-Netzwerk ins Leben gerufen. Ziel des Netzwerks ist es, das Bewusstsein zu schärfen, Missverständnisse auszuräumen und den Wandel innerhalb der Organisation durch soziales Engagement, Unterstützung der Gemeinschaft und Lobbyarbeit voranzutreiben. Es wird auch das Bewusstsein für die Herausforderungen schärfen, mit denen LGBTQIA+-Mitarbeiter konfrontiert sind, und mit Menschen auf allen Ebenen der Organisation zusammenarbeiten, um sicherzustellen, dass die FIFA ein sicherer und inklusiver Arbeitsplatz ist, und so eine globale Botschaft der Gleichberechtigung, Inklusion und Akzeptanz aussenden.