Fan-Bewegung und #ReachOut begehen den Welttag für psychische Gesundheit

9. Okt. 2021

Am 10. Oktober, dem Welttag für psychische Gesundheit, sind mehr als 18 Monate seit Beginn der COVID-19-Pandemie vergangen. In einigen Ländern kehrt mittlerweile ein gewisser Grad an Normalität zurück, während in anderen Ländern die Ansteckungsraten und die Zahl der Krankenhauseinweisungen nach wie vor hoch sind und das Leben von Familien und Gemeinschaften stark beeinträchtigen.

Die Pandemie hat zudem in allen Ländern erhebliche Auswirkungen auf die psychische Gesundheit der Menschen. Die FIFA hat die Kampagne #ReachOut ins Leben gerufen, um das Bewusstsein für die Symptome psychischer Erkrankungen zu schärfen, die Menschen zu ermutigen, Hilfe zu suchen, wenn sie sie brauchen, und jeden Tag etwas für eine bessere psychische Gesundheit zu tun. Die Kampagne wird von der Weltgesundheitsorganisation unterstützt, ebenso wie von zahlreichen ehemaligen und aktuellen Fussballspielern.

Die FIFA Fan-Bewegung hat rund 1.300 Mitglieder aus über 110 Ländern und setzt sich aus Freestylern, Künstlern, leidenschaftlichen Clubfans und Gamern gleichermaßen zusammen. Auch sie verbreitet Botschaften für verstärkte Aufmerksamkeit und Unterstützung.

Während der Pandemie taten sich zahlreiche Mitglieder der Fan-Bewegung zusammen, um eine integrative und ermutigende Haltung in Bezug auf die psychische Gesundheit zu fördern, und teilten viele ihrer Geschichten auf Instagram. Durch gegenseitige Unterstützung in gemeinschaftlichen Videoanrufen und Aktionen zum Thema in den Sozialen Medien gibt die Gemeinschaft Betroffenen einen sicheren Raum, wo sie offen miteinander umgehen und ihre Verletzlichkeit zeigen können.

"Allein das Wissen, dass es Menschen gibt, die sich um einen kümmern und wissen wollen, wie es einem geht, ist für jemanden, der Probleme mit der psychischen Gesundheit hat, eine große Sache", erklärt Mel Robb, ein Mitglied der Fan-Bewegung aus den USA. "Immer wenn ich mich allein fühle oder das Gefühl habe, dass niemand um mich herum ist, weiß ich, dass es eine große Fussballgemeinschaft gibt, die für mich da ist... Ich kann mich an die Leute wenden, und sie sind da."

Hier erzählen sie, wie es ihnen geholfen hat, psychische Probleme zu überwinden. Gemeinsam vermitteln sie die eindringliche Botschaft, dass man bei Problemen mit der psychischen Gesundheit die Hand ausstrecken sollte - und dass man für die Menschen da sein sollte, die einem nahestehen, wenn sie die Hand ausstrecken. Durch den Fussball werden die Mitmenschen daran erinnert, dass sie nicht allein sind und immer jemanden haben, der ihnen zuhört.

Vielen Dank an Mel, Oscar, Sarah, Indi, Peter, Juan Andrés, Chloe, Rocio, John, Jammy und Jaspreet, die als Mitglieder der Fan-Bewegung ihre Geschichten mit uns teilen. 

Befrienders Worldwide Befrienders Worldwide bietet weltweit Hilfe und Unterstützung für Menschen, die sich in einer emotionalen Notlage befinden oder Selbstmordgedanken verspüren. Besuchen Sie https://www.befrienders.org/ und https://www.befrienders.org/other-helpline-organisations, um Hilfsangebote in Ihrem Land zu finden.

Bitte beachten Sie, dass sich die FIFA bemüht, die Richtigkeit der Informationen zu gewährleisten, aber nicht für den Inhalt externer Websites verantwortlich ist. Wenn Sie sich in unmittelbarer Gefahr befinden, wenden Sie sich bitte an Ihre örtlichen Notdienste.

Unterstützung und Hilfe für Profifussballerinnen und Fussballer gibt es unter FIFPRO.